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Studie: State of Digital Lifestyles vorgestellt

Studie: State of Digital Lifestyles vorgestellt Digitaler Lifestyle Report vorgestellt. (Bild: Markus Spiske/Unsplash)
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Thorsten Claus
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Thorsten Claus ist Gründer und Chefredakteur von “moobilux | Connected Mobile” mit mehr als 16 Jahren Berufserfahrung. Der langjährige Journalist beschäftigt sich vor allem mit Themen rund um die mobile Telekommunikation. Als Experte veröffentlichte er in den vergangenen Jahren u. a. Fachbeiträge in “VoIP Compendium”, “Voice Compass” und “t3n”. Als Experte berichtete er in “Deutschland-Radio Wissen”, “Finacial Times Deutschland” und bei “n-tv” über die neuen Trends und Entwicklungen in der Technologie-Branche. Thorsten Claus ist Mitgründer der Pitch-TV-Eventserie „pitchfreunde // Show Your Mobile“ welches sich speziell an Startups mit Fokus Mobile & e-Mobility richtet.

Weltweit sind immer mehr Verbraucher auf internetfähige Geräte angewiesen. Das ergab eine Befragung zum „State of Digital Lifestyles“ von Limelight Networks. 80 Prozent gaben an, dass digitale Technologien sich positiv oder sogar sehr positiv auf ihr Leben auswirken. Demnach sind Smartphones mittlerweile zu einem festen Bestandteil des Alltags geworden. Nahezu die Hälfte der befragten Verbraucher gab an, nicht einmal einen einzigen Tag auf ihr Mobiltelefon verzichten zu können.

In Malaysia und Indien lag diese Rate deutlich über 60 Prozent. In Deutschland gaben nur 28 Prozent an, dass es unmöglich wäre, das Smartphone für einen Tag abzugeben. Die Deutschen fühlen sich demnach wesentlich weniger abhängig von internetfähigen Smartphones. Interessant ist außerdem, dass es Frauen schwerer fällt, auf ihr Smartphone verzichten zu müssen, Männer hingegen größere Probleme bei der Nichtverfügbarkeit von Notebooks oder Desktop PCs sehen. Diese sind nach dem Smartphone die zweitbeliebteste Technologie: 33 Prozent der weltweit Befragten gaben an, auf diese Geräte keinen einzigen Tag Verzichten zu können.

Digitale Assistenten

Digitale Assistenten wie Amazon Echo oder Google Home sind dagegen bisher noch nicht so selbstverständlich im Alltag der Menschen verankert. Weltweit besitzen aktuell 19 Prozent ein solches Gerät, angeführt von den USA mit 35 Prozent. Japan liegt mit nur 7 Prozent auf dem letzten Platz. In Deutschland ist die Adaption dieser Technologie noch schleppend: 52 Prozent der Verbraucher gaben an, dass die Anschaffung eines digitalen Sprachassistenten nicht geplant sei. Die größte Hürde für Sprachassistenten ist, dass ihm nur 35 Prozent aller Verbraucher Vertrauen schenken, in Bezug auf die Bereitstellung allgemeiner Informationen wie beispielsweise Wetter, Nachrichten und Forschungsergebnisse.

Weniger als ein Drittel (29 Prozent) vertrauen digitalen Assistenten komplett beim online Shopping und nur 22 Prozent vertrauen ihnen bei der Heimautomatisierung. In Sachen Vertrauen bildet Deutschland erneut das Schlusslicht. Ganze 24 Prozent der Verbraucher sind bisher noch sehr skeptisch, was die Verlässlichkeit der von digitalen Sprachassistenten bereitgestellten Informationen angeht. Hier besteht noch großes Entwicklungspotenzial.

Sicherheit

Sicherheit ist ein wichtiger Faktor bei der Verwendung von internetfähigen Geräten. Fast die Hälfte der weltweiten Verbraucher (45 Prozent) sind besorgt, wie vertraulich die von digitalen Sprachassistenten erfassten Daten behandelt werden und 42 Prozent sorgen sich um Sicherheit sowie potenzielle Hackerangriffe auf die Geräte.

Video on Demand

Die Unterhaltungsbranche ist digitalisiert, allen voran die Musikindustrie. Weltweit bevorzugen 61 Prozent der Verbraucher, Filme und Fernsehsendungen online zu streamen, anstatt diese herunterzuladen oder DVDs zu verwenden und 53 Prozent bevorzugen es, Musik zu streamen. Besonders bemerkenswert ist es, dass nur noch 8 Prozent aller Verbraucher weltweit Audio-CDs kaufen. Interessanterweise liegen Frankreich mit 25 und Deutschland mit 23 Prozent weit über dem weltweiten Durchschnitt beim Erwerb von DVDs und CDs. Musik ist weltweit die beliebteste Art von online verfügbaren Inhalten, gefolgt von Filmen, Fernsehsendungen und Apps. Die Streaming-Zugriffe (Video-on-Demand oder kurz VoD) sind in Deutschland mit 72 und den USA mit 71 Prozent am höchsten.

Hoher Qualitätsanspruch

Die Verbraucher haben einen hohen Qualitätsanspruch und erwarten ausgezeichnete Nutzererlebnisse. Die meisten (88 Prozent) sind vom Zugriff und der Nutzung digitaler Inhalte frustriert. Mehr als ein Drittel (37 Prozent) nennt Buffern und stockende Wiedergaben als primäre Frustrationsquelle. Für eine positive Nutzererfahrung sind vor allem Verbraucher aus Deutschland, Südkorea und Großbritannien bereit, kostenpflichtige Streamingdienste in Anspruch zu nehmen.

„Verbraucher sind sowohl im Privatleben, als auch im Beruf zunehmend auf digitale Technologien angewiesen, um Informationen zu erhalten, alltägliche Aufgaben zu erledigen und unterhalten zu werden. Da die Menschen immer abhängiger von Informationen werden, die über diese Geräte abgerufen werden, steigt auch die Erwartungshaltung“, sagt Michael Milligan, Senior Director bei Limelight Networks. „Bei Limelight entwickeln wir stets innovative Lösungen, um Content-Anbieter und -Produzenten dabei zu unterstützen, die Anforderungen ihrer Kunden an qualitativ hochwertige, reaktionsschnelle und sichere Online-Erlebnisse zu erfüllen.“

Studie

Der „State of Digital Downloads“-Report basiert auf einer Umfrage unter 5.000 Verbrauchern in Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Indien, Italien, Japan, Malaysia, Singapur, Südkorea und den USA. Befragt wurden Verbraucher ab 18 Jahren, die im vergangenen Monat Software heruntergeladen hatten oder Videos oder Musik gestreamt hatten. Die Ergebnisse der kompletten Studie gibt es hier.

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