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Anfang August startet die VDSL2+ Vermarktung

Anfang August startet die VDSL2+ Vermarktung Anfang August startet die VDSL2+ Vermarktung in Deutschland. (Bild: Unsplash/awpixel)
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Thorsten Claus
tc

Thorsten Claus ist Gründer und Chefredakteur von “moobilux | Connected Mobile” mit mehr als 16 Jahren Berufserfahrung. Der langjährige Journalist beschäftigt sich vor allem mit Themen rund um die mobile Telekommunikation. Als Experte veröffentlichte er in den vergangenen Jahren u. a. Fachbeiträge in “VoIP Compendium”, “Voice Compass” und “t3n”. Als Experte berichtete er in “Deutschland-Radio Wissen”, “Finacial Times Deutschland” und bei “n-tv” über die neuen Trends und Entwicklungen in der Technologie-Branche. Thorsten Claus ist Mitgründer der Pitch-TV-Eventserie „pitchfreunde // Show Your Mobile“ welches sich speziell an Startups mit Fokus Mobile & e-Mobility richtet.

Ab August 2018 starten viele Anbieter wie 1&1, Vodafone, O2 oder die Deutsche Telekom mit der Vermarktung des neuen, schnelleren VDSL2+ Zugangs, bei denen bis zu 300 Mbit/s im Download und bis zu 50 Mbit/s im Upload möglich sind. Um die Vorzüge der neuen VDSL2+ Technik (auch Super Vectoring genant) nutzen zu können, benötigen Anwender neben dem passenden VDSL2+-Tarif auch kompatible Endgeräte, sprich Router & Modems.

Super Vectoring
Super Vectoring 35b erlaubt es durch die Erweiterung des Frequenzbandes von 17 MHz auf 35 MHz Downloadraten von bis zu 300 Mbit/s. Je nach Leitungslänge und Leitungsqualität vor Ort sind somit neue, sehr schnelle Internetzugänge möglich. Neben Super Vectoring unterstützen die meisten VDSL2+-Router auch alle anderen gängigen DSL-Anschlüsse.

DSL, VDSL und VDSL2 Super Vectoring im Vergleich. (Infografik: 1&1)

DSL, VDSL und VDSL2 Super Vectoring im Vergleich. (Infografik: 1&1)

Neue Hardware nötig
Wer sich überlegt, auf einen der schnellen Anschlüsse umzusteigen, braucht dafür aber möglicherweise neue Hardware. Denn selbst aktuelle Router beherrschen bislang nur selten den für Super Vectoring nötigen Standard 35b. Die Auswahl an Routern im Handel die VDSL2+ unterstützen ist zwar nicht riesig, dennoch stehen verschiedene Geräte der Hersteller AVM und TP-Link im freien Handel zur Auswahl. Bei AVM unterstützen die Fritzbox 7590, 7581, 7582 und die Fritzbox 6890 LTE die neue Zugangstechnik. Bei TP-Link unterstützt allein das Model TP-Link VR2800v Super Vectoring mit nötigen Standard 35b.

Netzanbieter
Neben den freie im Handel erhältlichen Routern gibt es auch noch, diejenigen, die nur über die Netzbetreiber erhältlich sind. Meist sind diese Geräte speziell an angepasste Ausführungen, die mit entsprechenden Brandring versehen sind.

Bei der Deutschen Telekom gibt es etwa den Router Speedport Smart 3 oder den Speedport W 925 V. Beim Anbieter 1&1 erhält der Kunde eine angepasste Version der AVM Fritzbox 7530 (Home Server Speed Plus) und Fritzbox 7590 (Home Server Plus) zum Vertrag dazu. Die Fritzbox 7581 und Fritzbox 7582 werden ebenfalls nur über meist lokale Telekommunikations-Unternehmen angeboten.

AVM hat die Nase vorn
Der deutsche Hersteller AVM aus Berlin, hat was die Auswahl, der Router mit Super Vectoring Unterstützung angeht die Nase vorn. Hier kann der interessierte Kunde unter vier verschieden Fritzboxen wählen, die das super schnelle VDSL2+ unterstützen und am Markt verfügbar sind.

VDSL2+ im Business
Für VDSL2+ Nutzung im professionellen Umfeld wird der ebenfalls deutsche Hersteller Lancom vier neue Business Router der 1793 Serie mit Super Vectoring Unterstützung auf den Markt bringen.

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