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Smartphones: Fingerprint-Sensoren bleibt auch 2018 ein Verkaufshit

Smartphones: Fingerprint-Sensoren bleibt auch 2018 ein Verkaufshit Einfach per Display: Fingerabdruck-Scan von Morgen (Foto: goodix.com)
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Thorsten Claus
tc

Thorsten Claus ist Gründer und Chefredakteur von “moobilux | Connected Mobile” mit mehr als 16 Jahren Berufserfahrung. Der langjährige Journalist beschäftigt sich vor allem mit Themen rund um die mobile Telekommunikation. Als Experte veröffentlichte er in den vergangenen Jahren u. a. Fachbeiträge in “VoIP Compendium”, “Voice Compass” und “t3n”. Als Experte berichtete er in “Deutschland-Radio Wissen”, “Finacial Times Deutschland” und bei “n-tv” über die neuen Trends und Entwicklungen in der Technologie-Branche. Thorsten Claus ist Mitgründer der Pitch-TV-Eventserie „pitchfreunde // Show Your Mobile“ welches sich speziell an Startups mit Fokus Mobile & e-Mobility richtet.

Weltweit werden immer mehr Smartphones mit Fingerabdrucksensoren verkauft. Nach Angaben des taiwanesischen Portals DigiTimes wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr rund 920 Millionen Einheiten auf dem Seeweg ausgeliefert. Dieser Wert entspricht einer Marktdurchdringung von satten 64 Prozent.

Fortgesetzter Boom
Laut DigiTimes ist das Ende der erfolgreichen Marktentwicklung der Fingerprint-Sensoren damit noch lange nicht erreicht. Für 2020 wird daher eine Verschiffung von 1,25 Milliarden Exemplaren prognostiziert, was einer Marktdurchdringung von 75 Prozent entspräche. Dem Bericht zur Folge ist das in Göteborg ansässigen Unternehmen Fingerprint Cards (FPC) der global führende Anbieter von Fingerprint-Sensoren, das seine Umsätze von 2013 bis 2016 gar um das 650-Fache steigern konnte. Als Gründe für den sprunghaft wachsenden Markt werden neue Branchen-Akteure, insbesondere aus den USA, China und Taiwan angeführt.

Kleiner Wermutstropfen für die Anbieter: Das Wachstum führte zu einem niedrigeren durchschnittlichen Verkaufspreis bei den Sensoren, bei FPC im Jahr 2017 um stattliche 53 Prozent. Ein Trend, der bei den Schweden auf die Profitrate drückt, die auf knapp sieben Prozent geschätzt wird, nachdem sie 2016 bei 39 Prozent lag und 2015 rund 31 Prozent betrug.

Konkurrenz aus China
Aus China bekommt FPC immer mehr Gegenwind, insbesondere durch seinen Rivalen, den chinesische Fingerprint-Sensoren-Hersteller s Technology. Auch die Goodix profitiert von dem Verkaufsboom und konnte seinen Umsatz 2016 binnen drei Jahren um das Vierfache steigern. DigiTimes erwartet für Goodix 2017 eine Umsatzsteigerung, die 25 Prozent über der von FPC liegen sollte. Somit könnten die Chinesen den Schweden auf absehbare Zeit sogar den Rang als Weltmarktführer ablaufen.

Goodix hatte moobilux.com 2017 in Barcelona auf dem Mobile World Congress, seine Vision von einem im Bildschirm integrierten Fingerprint-Sensor vorgestellt. Aber auch herkömmliche Fingerprint-Sensoren versprechen den Player der Branche als kosteneffizienteste biometrische Wiedererkennungsmethode weiterhin rosige Geschäftsaussichten. Denn sie sind vielseitig einsetzbar und lassen sich in Smartphones, Tablets und Notebooks ebenso integrieren wie in Autos, bei smarten Zahlungs- oder Eingangskontrollsystemen.

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