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Google I/O 2017: Android O, neuronale Netze vieles mehr

Google I/O 2017: Android O, neuronale Netze vieles mehr Google I/O 2017
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Thorsten Claus
tc

Thorsten Claus ist Gründer und Chefredakteur von “moobilux | Connected Mobile” mit mehr als 16 Jahren Berufserfahrung. Der langjährige Journalist beschäftigt sich vor allem mit Themen rund um die mobile Telekommunikation. Als Experte veröffentlichte er in den vergangenen Jahren u. a. Fachbeiträge in “VoIP Compendium”, “Voice Compass” und “t3n”. Als Experte berichtete er in “Deutschland-Radio Wissen”, “Finacial Times Deutschland” und bei “n-tv” über die neuen Trends und Entwicklungen in der Technologie-Branche. Thorsten Claus ist Mitgründer der Pitch-TV-Eventserie „pitchfreunde // Show Your Mobile“ welches sich speziell an Startups mit Fokus Mobile & e-Mobility richtet.

Auf der Entwicklerkonferenz Google I/O 2017 hat der Suchmaschinen Gigant sein Augenmerk vor allem ganz auf Software gelegt. Insbesondere die offizielle Integration von „Kotlin“ als Programmiersprache in Android sorgte für hier für Begeisterung. Ein weiter Schwerpunkt der diesjährigen Entwicklerkonferenz ist das Thema des maschinellen Lerners und künstliche Intelligenz.

Android O
Google sagt, dass inzwischen zwei Milliarden Androidgeräte im Umlaufen sind, hierzu gehören neben Smartphones und Tablets auch smarte Uhren und andere Geräte. Das neue, nächste “Android O” verfügt zudem über einen neuen Service namens „Vitals“, der die Performance überwachen und damit die Leistung (auch auf schwächeren Geräten) verbessern soll.

Google "Play Protect" soll Androidnutzer in Zukunft besser schützen. (Bild: Google)

Google “Play Protect” soll Androidnutzer in Zukunft besser schützen. (Bild: Google)

Play Store
Eine weitere Neuerung betrifft den App Store Play, der in Zukunft über eine Art Antivirus Namens „Google Play Protect“ verfügen soll. So will der Konzern helfen, Gerät vor Viren und Malware zu schützen. Zudem soll Play Protect helfen verlorenes Smartphone wieder zu finden, ähnlich der Apple-Funktion „Finde mein iPhone“.

Google Lens

"Google Lens" bietet mehr als Google Googles. (Bild: Google)

“Google Lens” bietet mehr als Google Googles. (Bild: Google)

Gegen Ende 2009 stellte Google mit „Goggles“ eine Anwendung vor, die Aufnahmen der Smartphonekamera in nahezu Echtzeit mit Googles Suchergebnissen verband.  Wer beispielsweise das Brandenburger Tor fotografierte, bekam im Idealfall bei guter Internetanbindung alle Infos zum deutschen Warnzeichen der Hauptstadt. Der neue Service „Google Lens“ könnte man als Googles Nachfolger bezeichnen, da der Dienst schon lange nicht mehr aktualisiert wurde. Google Lens nutzt neuronale Netze zum Erkennen von Objekten, die von der Smartphone-Kamera erfasst werden. Die neue App soll zum Beispiel sagten können, was für Blumen auf dem Foto abgebildet sind.

Auch auf der Google I/O 2017 ist der Google Assistent ein gewichtiges Thema. (Bild: Google)

Auch auf der Google I/O 2017 ist der Google Assistent ein gewichtiges Thema. (Bild: Google)

Google Assistent
Der Google Assistent war 2016 das beherrschende Thema der Google I/O. Dieses Jahr steht beim Google-Assistenten vor allen die Sprachsteuerung im Vordergrund. Zuletzt konnte der Assistent die Spracherkennung so weit verbessern, dass er die unterschiedlichen Stimmen unterscheiden kann, sodass das System die jeweiligen Nutzer unterscheiden kann. Geht es nach dem Willen des Konzerns, soll der Google Assistent uns immer und jederzeit im Alltag unterstützten.

Zudem soll der Google Assistent für möglichst viele Nutzer verfügbar sein, sodass die dahinterliegende KI so viel, wie eben möglich an Daten zur Analyse erhält. Daher hat Google, wie bereits erwartet, den Assistenten auch für Apples iOS angekündigt. Neben der Spracheingabe soll der Google Assistent auch die Texteingabe unterstützen. Alternativ kann man dann z. B. mit der Kamera ein Plakat eines Konzerts seiner Lieblingsband ablichten und der Assistent bieten einem dann z. B. als Ereignis einen Eintrag im Kalender oder den Kauf von Konzertkarten an.

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