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Spaces – Twitter erprobt Audio-Chatrooms

Spaces – Twitter erprobt Audio-Chatrooms Spaces - Twitter erprobt Audio-Chatrooms. (Bild: purzlbaum/unsplash)
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Thorsten Claus
tc

Thorsten Claus ist Gründer und Chefredakteur von “moobilux | Connected Mobile” mit mehr als 16 Jahren Berufserfahrung. Der langjährige Journalist beschäftigt sich vor allem mit Themen rund um die mobile Telekommunikation. Als Experte veröffentlichte er in den vergangenen Jahren u. a. Fachbeiträge in “VoIP Compendium”, “Voice Compass” und “t3n”. Als Experte berichtete er in “Deutschland-Radio Wissen”, “Finacial Times Deutschland” und bei “n-tv” über die neuen Trends und Entwicklungen in der Technologie-Branche. Thorsten Claus ist Mitgründer der Pitch-TV-Eventserie „pitchfreunde // Show Your Mobile“ welches sich speziell an Startups mit Fokus Mobile & e-Mobility richtet.

Der US-amerikanische Mikroblogging-Dienst Twitter erprobt derzeit ein “Spaces” genanntes das Feature, mit dem Nutzer einen eigenen digitalen Raum für Audio-Chats etablieren können. Darin ist es möglich, mit seinen Followern direkt zu sprechen, während andere Nutzer bei der Konversation zuhören können. Spaces soll als Erweiterung zu den kürzlich eingeführten Sprach-Tweets dienen, mit denen Anwender ihre Stimme aufnehmen und einem Beitrag hinzufügen können.

 

Audio-Chats sind oft unmissverständlicher als das geschriebene Wort. Es ist durch eine Anwendung wie Spaces leichter, Gefühle, Ironie oder Scherze auszudrücken. Audioinhalte werden auf Social Media zunehmend wichtiger, sagt Kommunikationsexperte Thorsten Claus unserem Magazin gegenüber.

Selektives teilen
Bei Spaces bestimmen die Nutzer, die den Chatroom erstellt haben, welche von ihren Followern aktiv am Gespräch teilnehmen dürfen. Neben ihrer Stimme können die Teilnehmer auch Emojis verwenden, um sich auszudrücken. Twitter plant außerdem automatische Transkriptionen der Chats, wodurch Spaces zugänglicher sein soll.

Im Augenblick befindet sich Spaces noch in einer frühen Testphase. Twitter will mögliche Sicherheitslücken bearbeiten und analysieren, wie viel Moderation die Anwendung braucht. Das US-Unternehmen will sein Angebot an Chat-Möglichkeiten in Zukunft ausbauen. So hatte Twitter kürzlich die App “Squad” gekauft, die innerhalb von Gesprächen das Teilen des eigenen Bildschirms erlaubt.

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