Google+Find us on Google+
Apps, News

App MaskCount will vor Risikogebieten warnen

App MaskCount will vor Risikogebieten warnen App MaskCount will vor Risikogebieten warnen.
About Author
Thorsten Claus
tc

Thorsten Claus ist Gründer und Chefredakteur von “moobilux | Connected Mobile” mit mehr als 16 Jahren Berufserfahrung. Der langjährige Journalist beschäftigt sich vor allem mit Themen rund um die mobile Telekommunikation. Als Experte veröffentlichte er in den vergangenen Jahren u. a. Fachbeiträge in “VoIP Compendium”, “Voice Compass” und “t3n”. Als Experte berichtete er in “Deutschland-Radio Wissen”, “Finacial Times Deutschland” und bei “n-tv” über die neuen Trends und Entwicklungen in der Technologie-Branche. Thorsten Claus ist Mitgründer der Pitch-TV-Eventserie „pitchfreunde // Show Your Mobile“ welches sich speziell an Startups mit Fokus Mobile & e-Mobility richtet.

Mit der App “MaskCount” können Anwender vor Gebieten warnen, in denen Menschen sich weigern, Schutzmasken zu tragen. Die vom US-amerikanischen Regenstrief Institute entwickelte Anwendung soll auf Bereiche aufmerksam machen, in denen die Gefahr von Coronavirus-Infektionen besonders hoch ist.

Anonyme Daten
Den Wissenschaftlern zufolge geht es bei der App weniger darum, das Fehlverhalten von einzelnen zu melden, sondern eher Entwicklungen in bestimmten Gebieten zu erforschen. Anwender können mit MaskCount für jede Person, die sie im öffentlichen Raum sehen, angeben, ob sie sich an die Maskenpflicht hält oder nicht. Das passiert, ähnlich wie bei der Dating-App Tinder, mit einer Swipe-Bewegung auf dem Smartphone. Die Anwendung erfasst den Standort der Nutzer und stellt so fest, wie sicher ein Gebiet ist.

“Masken sind eine der besten Möglichkeiten, um die Ausbreitung des Coronavirus zu stoppen. Aber ihre Verwendung ist schwer zu messen. Für diese App benutzen wir hochmoderne Crowdsourcing-Technologie. Durch sie kann jeder anonyme Daten einreichen, um Forschern und Gesundheitsinstitutionen zu helfen”, sagt Peter Embí, Präsident des Regenstrief Institute.

Weltweiter Einsatz
MaskCount-Nutzer können die Forscher in beliebigem Tempo mit Daten versorgen. Auch können sie die gesammelten Informationen von Nutzer in ihrer Nähe sehen. Dabei bleiben Anwender anonym. Sie können sich über einen existierenden Account bei Facebook, Google oder Twitter anmelden. Die App soll weltweit zum Einsatz kommen und ist bereits in 15 Sprachen, unter anderem auch auf Deutsch, kostenlos erhältlich.

To Top