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Huawei: Samsung stell Chip-Lieferung ein

Huawei: Samsung stell Chip-Lieferung ein Huawei: Samsung stell Chip-Lieferung ein.
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Thorsten Claus
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Thorsten Claus ist Gründer und Chefredakteur von “moobilux | Connected Mobile” mit mehr als 16 Jahren Berufserfahrung. Der langjährige Journalist beschäftigt sich vor allem mit Themen rund um die mobile Telekommunikation. Als Experte veröffentlichte er in den vergangenen Jahren u. a. Fachbeiträge in “VoIP Compendium”, “Voice Compass” und “t3n”. Als Experte berichtete er in “Deutschland-Radio Wissen”, “Finacial Times Deutschland” und bei “n-tv” über die neuen Trends und Entwicklungen in der Technologie-Branche. Thorsten Claus ist Mitgründer der Pitch-TV-Eventserie „pitchfreunde // Show Your Mobile“ welches sich speziell an Startups mit Fokus Mobile & e-Mobility richtet.

Der südkoreanische Technologiekonzern Samsung will ab dem kommenden 15. September dem chinesischen Hersteller Huawei keine weiteren Smartphone-Chips verkaufen. Grund dafür sind neue US-Sanktionen gegen das Unternehmen, dem immer wieder Spionage für die Regierung der Volksrepublik vorgeworfen wird.

US-Bann
Die neuen US-Regeln verbieten es Unternehmen außerhalb von Amerika, Huawei Komponenten zu verkaufen, die mit Technologie oder Software aus den USA entstanden sind. Diese Sanktionen treten ab 15. September 2020 in Kraft und wirken sich jetzt schon auf das Huawei-Geschäft aus.

Das neue Smartphone Mate 40, das Ende dieses Jahres erscheint, wird deswegen das letzte mit dem Kirin-9000-Prozessor ausgestattete Huawei-Gerät sein. Denn der Prozessor wird ebenfalls mit Technologie aus den USA hergestellt. Daher droht eine mögliche Knappheit bei Mate-40-Smartphones.

„Huawei hat über ein Jahrzehnt damit verbracht, Chips zu erforschen. Dabei haben wir es von “extrem weit hinten“ zu „sehr weit hinten“ zu “ein wenig hinten“ bis zu “endlich aufgeholt“ geschafft. Jetzt werden wir jedoch einfach verbannt”, beklagte sich Richard Yu, CEO of Consumer Business bei Huawei, in einer Rede im August, als die neuen Sanktionen erstmals angekündigt wurden.

Notlösung
Um eine Knappheit an neuen Smartphones zu vermeiden, verlässt sich Huawei momentan verstärkt auf den ebenfalls chinesischen Chiphersteller SMIC. Jedoch könnte selbst diese Partnerschaft scheitern, weil die US-Regierung in Erwägung zieht, einen ähnlichen Bann für SMIC wie für Huawei zu verhängen. Dadurch würde bei dem Chipproduzenten ein Mangel an Ausrüstung entstehen.

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