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Alternatives Smarphone Volla Phone gestartet

Alternatives Smarphone Volla Phone gestartet Das Volla Phone will neue Wege gehen. (Bild: Hallo Welt Systems UG )
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Thorsten Claus
tc

Thorsten Claus ist Gründer und Chefredakteur von “moobilux | Connected Mobile” mit mehr als 16 Jahren Berufserfahrung. Der langjährige Journalist beschäftigt sich vor allem mit Themen rund um die mobile Telekommunikation. Als Experte veröffentlichte er in den vergangenen Jahren u. a. Fachbeiträge in “VoIP Compendium”, “Voice Compass” und “t3n”. Als Experte berichtete er in “Deutschland-Radio Wissen”, “Finacial Times Deutschland” und bei “n-tv” über die neuen Trends und Entwicklungen in der Technologie-Branche. Thorsten Claus ist Mitgründer der Pitch-TV-Eventserie „pitchfreunde // Show Your Mobile“ welches sich speziell an Startups mit Fokus Mobile & e-Mobility richtet.

Das deutsche Startup Hallo Welt Systeme UG des Seriengründers Dr. Jörg Wurzer hat es sich zur Aufgabe gemacht, ein einfach zu bedienendes und gleichsam sicheres Smartphone zu entwerfen. Nach zwei Jahren Entwicklung ist das „Volla Phone“ nun auf der Crowd Funding Plattform Kickstarter gestartet.

Motivation
Eine Motivation für das Volla Phone ist die Beobachtung, dass moderne Smartphones viel Zeit und Aufmerksamkeit einfordern, durch immer mehr Apps, unzählige Unterbrechungen von Benachrichtigungen und wachsende Komplexität.

„Ein neues Konzept der Benutzerschnittstelle soll deshalb wieder Freiraum für wichtige Dinge schaffen“, sagt der Gründer Dr. Jörg Wurzer an.

Smartphone neudenken

„Alle Betriebssysteme basieren auf Apps. Es ist Zeit für etwas Neues,“ meint Wurzer.

Eines der neuen Konzepte des Volla OS ist das Springboard. Ein Anwender schreibt einfach was er tun will, ohne eine bestimmte App aufrufen zu müssen, um beispielsweise einen Anruf zu tätigen, eine Nachricht zu schicken oder einen Termin zu planen.

Für andere Situationen bietet das Volla OS ein Schnellmenü, mit dem ein Anwender mit einer einzigen, speziellen Geste häufig verwendete Funktionen und Inhalte aufrufen kann. Dazu zählen auch automatische Zusammenstellungen von Kontakten, Unterhaltungen (Threads) und Nachrichten (Posts, News).

Datenschutz
Eine weitere Motivation ist die verlorene Freiheit von Anwendern, zu entscheiden, mit wem sie welche Daten und Informationen und teilen und woher sie Informationen beschaffen ohne dass jemand Aktivitäten verfolgt und Profile bildet.

Um diese Freiheit wieder sicherzustellen, basiert das Betriebssystem des Volla Phones auf das Android Open Source Project ohne Google Apps und Services und ohne Abhängigkeit irgendeiner Cloud.

„Langfristig kann nur ein unabhängiges quelloffenes Betriebssystem Freiheit durch Einfachheit und Datenschutz sichern,“ meint Wurzer.

Open Source
Deshalb sieht das Unternehmen Hallo Welt Systeme ein erweitertes Finanzierungsziel der Crowd Funding Kampagne vor, um die Entwicklung eines solchen Betriebssystem voranzubringen.

Dr. Jörg Wurzer ist mehrfacher Gründer und bringt jahrelange Praxiserfahrung im Bereich Benutzererlebnis, natürlicher Sprachverarbeitung und künstlicher Intelligenz mit.

Mit Gigaset hat die Hallo Welt Systeme einen erfahrenen und zuverlässigen Hersteller für das Volla Phone gefunden, der die Produktion hochwertiger, ausgereifter Hardware sicherstellt und das Projektrisiko entscheidend verringert.

Damit ist neben der Software auch die Hardware des Volla Phones made in Germany.

Das Volla Phone ist ein erster Schritt auf einen Weg, den die Hallo Welt Systeme gemeinsam mit der Community von Anwendern und Entwicklern aber auch anderen Unternehmen und Stiftungen geben will. Daher auch das Crowd Funding.

„Große Ziele brauchen Zusammenarbeit,“ so Wurzer.

Interessenten können das Projekt noch 30 Tage lang auf Kickstarter unterstützen. Es bleibt jedoch abzuwarten, ob das Volla Phone nicht zu gewagt ist für den Android und iOS dominierten Smartphone-Markt.

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