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Test: Sourcenext Pocketalk der mobile Übersetzer

Test: Sourcenext Pocketalk der mobile Übersetzer Im Test der Sourcenext Pocketalk der mobile Übersetzer. (Bild: moobilux.com)
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Thorsten Claus
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Thorsten Claus ist Gründer und Chefredakteur von “moobilux | Connected Mobile” mit mehr als 16 Jahren Berufserfahrung. Der langjährige Journalist beschäftigt sich vor allem mit Themen rund um die mobile Telekommunikation. Als Experte veröffentlichte er in den vergangenen Jahren u. a. Fachbeiträge in “VoIP Compendium”, “Voice Compass” und “t3n”. Als Experte berichtete er in “Deutschland-Radio Wissen”, “Finacial Times Deutschland” und bei “n-tv” über die neuen Trends und Entwicklungen in der Technologie-Branche. Thorsten Claus ist Mitgründer der Pitch-TV-Eventserie „pitchfreunde // Show Your Mobile“ welches sich speziell an Startups mit Fokus Mobile & e-Mobility richtet.

Die Kommunikation ist fundamental in jedweder menschlichen Beziehungen und Sprachbarrieren waren schon immer ein Hindernis in der Geschichte. Doch Technologie verändert die Art und Weise, wie wir auf Auslandsreisen z. B. mit Einheimischen kommunizieren. Ja, Smartphones, Tabletts und Computer haben einen Einfluss darauf, wie wir im Ausland verbunden, unterhalten und informiert bleiben.

Auf der IFA 2018 in Berlin sind wir über ein weiteres Gadget gestolpert, welche das menschliche Miteinander technisch erleichtern will. „Pocketalk“ ist der Name des kleinen Werkzeugs, aus Japan, welches in jede Jackentasche passt. Laut dem japanischen Hersteller Sourcenext beherrscht das Pocketalk 74 Sprachen von Afrikaans bis Zulu in beide Richtungen. Wir haben Pocketalk nach der IFA für Euch getestet.

LTE-Zugang
Auf den ersten Blick wirkt das Gerät wie ein Handschmeichler, jedoch kann weitaus mehr als nur gut in der Hand zu liegen. Im inneren des 299,- US-Dollar (UVP) teuren Gadgets ist eine festverbaute SIM-Karte (eSIM), über die das Gerät immer mit dem Internet verbunden ist. Dieses ist für das funktionieren des Pocketalks essenziell, dem ohne Internet übersetzt es nicht. In den ersten zwei Jahren ist der Zugang über die verfügbaren Mobilfunkanbieter vom Kaufpreis abgedeckt. Zusätzlich gibt es auch noch die Möglichkeit eine zweite reguläre SIM-Karte einzulegen.

WLAN
Im dritten Jahr, soll sich der mobile Datenzugang für eine kleine Gebühr verlängern lassen. Alternativ kann man das Gerät auch über das WLAN ins Internet bringen. Das WLAN ist übrigens für Software Updates zwingend, denn diese gehen nicht über den mobilen LTE-Zugang. Während unseres Tests gab es mehre Updates, die das Pocketalk über eine Nachricht im oberen Bildschirmrand ankündigt.

Handhabung
Das Pocketalk ist ein Echtzeitübersetzer, der Wörter in einer von bis zu 74 verschiedenen Sprachen übersetzten kann. Dieser Übersetzungsprozess geht recht schnell vonstatten, nach einem Tastendruck, spricht man seinen Satz oder mehrer in der zuvor festgelegten Sprache auf. Wichtig, ist dass man Satzzeichen wie Punkt und Komma denken. Wenig später wird, die Übersetzung, bei uns Deutsch <-> Russisch, als Text im Bildschirm angezeigt und akustische wiedergegeben.

Jedoch ist die akustische Sprachausgabe in unserem Test, nicht bei jeder Sprache verfügbar, so gab es beim Test von „Suaheli“ nur eine Textausgabe, die wir jedoch aufgrund des mangels der Sprachkenntnis nicht überprüfen konnten.

Übersetzungsqualität
Überprüfen konnten wir jedoch die Übersetzung ins Russische, bzw. des Russischen ins Deutsche. Hierfür recht herzlichen Dank, an die Kollegin Olga Tkacheva, welche als russische Muttersprachlerin ihre Einschätzungen zur Qualität der Übersetzung des Pocketalks für unseren Test beigesteuerte.

Ihrem Urteil nach, sei die Genauigkeit der Übersetzung recht gut und sollte für eine einfache Konversation unterwegs vollkommen ausreichen. Probleme hat das Gerät jedoch, mit Wörtern, die je nach Kontext verschiedene oder mehre Bedeutungen haben können. Ähnlich ist es auch beim übersetzten Deutsch <-> Englisch, auch hier ist die Qualität der Übersetzung gut, was wahrscheinlich an der von den Pocketalk Betreibern eingesetzten maschinellen Lernen liegen dürfte.

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