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News, Startups

Bonaverde – tot gesagte leben länger

Bonaverde – tot gesagte leben länger Das neue Design "Berlin" der Bonaverde Kaffeemaschine. (Bild: Bonaverde)
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Thorsten Claus
tc

Thorsten Claus ist Gründer und Chefredakteur von “moobilux | Connected Mobile” mit mehr als 16 Jahren Berufserfahrung. Der langjährige Journalist beschäftigt sich vor allem mit Themen rund um die mobile Telekommunikation. Als Experte veröffentlichte er in den vergangenen Jahren u. a. Fachbeiträge in “VoIP Compendium”, “Voice Compass” und “t3n”. Als Experte berichtete er in “Deutschland-Radio Wissen”, “Finacial Times Deutschland” und bei “n-tv” über die neuen Trends und Entwicklungen in der Technologie-Branche. Thorsten Claus ist Mitgründer der Pitch-TV-Eventserie „pitchfreunde // Show Your Mobile“ welches sich speziell an Startups mit Fokus Mobile & e-Mobility richtet.

Auf dem diesjährigen NKF-Summit in Berlin vor ein paar Wochen wurden wir überrascht, denn plötzlich sahen wir dort, ein längst tot geglaubtes Crowdfunding-Projekt mit funktionierenden Geräten. Die Rede ist von dem vor über fünf Jahren von Hans Stier gegründeten Projekt Bonaverde. Dessen Kaffeemaschinen einen direkt im Eingangsbereich des NKF Summits mit dem Duft von frischzubereiten Kaffee empfingen.

Die Bonaverde "Berlin" sorgte auf dem NKF Summit in Berlin für frischen Kaffee.

Die Bonaverde “Berlin” sorgte auf dem NKF Summit in Berlin für frischen Kaffee.

Lange Zeit war es um Still um das in Berlin gegründete Kaffee-Startup geworden. 2013 war es mit seiner stylish anmutenden Kaffeemaschine bei Kickstarter und Indigogo angetreten, um die ersten Röst-Mahl-Brüh-Kaffeemaschine der Welt auf den Markt bringen.

Mit der Idee und dem, eroberte das Berliner Startup das Herz der Crowdfunding-Szene. Doch machte die Produktion offenbar mehr Probleme als erwartet. Als Bonaverde dann das gesamte Designkonzept vollständig über den Haufen warf, zog sich das junge Unternehmen den Protest der Unterstützer auf sich.

Die Unterstützer und Fans des extravaganten Designs fühlten sich betrogen und proben den Aufstand. Zuvor hatten die sie auf den beiden Crowdfunding Plattformen Bonaverde zusammen mit über 724.000, – US-Dollar unterstützt und waren zurecht aufgebracht. Danach wurde es dann plötzlich ruhig um das Startup, das sich anschickte, die die Kaffeewelt zu revolutionieren.

Das alte Design Konzept von Bonaverde war nicht Funktional gedacht. (Bild: Kickstarter)

Das alte Design Konzept von Bonaverde war nicht Funktional gedacht. (Bild: Kickstarter)

Die Bonaverde Maschine ermöglicht es dem Nutzer, den gesamten Zubereitungsprozess von der grünen Bohne bis zum schwarzen Kaffee mit einem Knopfdruck auszuführen. In einem Vorgang werden grünen Kaffeebohnen geröstet, gemahlen und anschließend als Filterkaffee zubereitet. Vor allem die von der Maschine übernommene Röstung der Bohnen stellt eine Neuerung dar. Mit seinem vereinfachten Verfahren will das Startup den Kaffee künftig auch in Privathaushalten voll automatisiert bei geringen Temperaturen rösten.

Jetzt ist Bonaverde wieder da und verspricht, dass alle Unterstützer des Projektes, eine der „Berlin“ getauften Kaffeemaschine zukommen zu lassen. Unsere Kollegen von den Kaffee Piraten wird sich der Bonaverde Berlin in Kürze genauer ansehen.

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