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Test: OnePlus 6

Test: OnePlus 6 OnePlus 6 in London vorgestellt. (Bild: moobilux.com)
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Thorsten Claus
tc

Thorsten Claus ist Gründer und Chefredakteur von “moobilux | Connected Mobile” mit mehr als 16 Jahren Berufserfahrung. Der langjährige Journalist beschäftigt sich vor allem mit Themen rund um die mobile Telekommunikation. Als Experte veröffentlichte er in den vergangenen Jahren u. a. Fachbeiträge in “VoIP Compendium”, “Voice Compass” und “t3n”. Als Experte berichtete er in “Deutschland-Radio Wissen”, “Finacial Times Deutschland” und bei “n-tv” über die neuen Trends und Entwicklungen in der Technologie-Branche. Thorsten Claus ist Mitgründer der Pitch-TV-Eventserie „pitchfreunde // Show Your Mobile“ welches sich speziell an Startups mit Fokus Mobile & e-Mobility richtet.

Rund vier Wochen lang, habe ich nun schon das OnePlus 6, das neue Flaggschiff-Smartphone der des chinesischen Herstellers OnePlus im Einsatz und kann mich eigentlich nicht wirklich beschweren. Das neue OnePlus 6 verfügt insgesamt über drei Kameras und das aktuelle Android 8.1, was hier OxygenOS heißt. Für wen sich der Kauf des OnePlus 6 lohnt, verrät Euch unser Test.

Design
Das OnePlus 6 kommt in einem schlanken Gehäuse daher, welches die gleichen Abmessungen (155,7 x 75,4 x 7,75 mm H×B×T) wie der Vorgänger das OnePlus 5 T. Das Gehäuse des OnePlus 6 ist auf Vorder- und Rückseite von Gorilla Glas 5 umgeben und umfasst den 6,28-Zoll-OLED-Bildschirm mit Notch. Bei dem Smartphone hat man die Wahl zwischen den drei Farbvarianten,“Silk White“, “Midnight Black“ und“Mirror Black“, wobei die letztere spiegelnde Version dabei recht anfällig für unschöne Fingerabdrücke ist. Das Gehäuse hat ein sehr geringes Spaltmaß und fasst den 6,28 Zoll großen Bildschirm Eleganz ein. OnePlus typisch, ist der Schieberegler an der rechten Geräteseite, mit dem sich das Telefon zwischen normalen Klingeln, Vibrieren und lautlos schnell und einfach umschalten lässt.

Bildschirm
Der Amoled-Bildschirm hat ein Seitenverhältnis von 19:9 und ist 6,28 Zoll groß. Er zeigt die Inhalte mit einer Auflösung 2.280 x 1.080 Pixel an. Wie heutzutage bei den meisten Flaggschiff Geräten üblich, kommt auch das OnePlus 6 mit einer Notch am oberen Bildschirmrand daher. Somit hat man praktisch mehr Platz auf dem Bildschirm, da die Statuselemente nun auf Höhe der Selfie-Kamera liegen. Für alle Nutzer, die sich nicht mit der Notch anfreunden wollen, kann man diese in den Einstellungen abschalten, so das dann an dieser Stelle ein schwarzer Balken eingeblendet wird. Der Bildschirm insgesamt macht einen guten Eindruck und ist blickstabil.

Leistung & Ausdauer
Der Arbeitsspeicher des OnePlus 6 ist je nach Modell 6 oder 8 GB groß. 6 GB RAM gibt es jedoch nur bei der 64 GB-Version und 8 GB RAM bei der 128 und 256 GB-Variante. Allerdings hängen die Speichergrößen auch von der Farbe ab. Mirror Black gibt es in 64 und 128 GB, Midnight Black in 128 und 256 GB und die weiße Version gibt es nur mit 128 GB.

Das OnePlus 6 unterstützt eine Vielzahl aktueller Kommunikationsschnittstellen. Für Verbindung mit dem Mobilfunknetz stehen LTE Cat-16 mit einer theoretischen Übertragungsgeschwindigkeit von bis zu 1 Gbit/s im Downstream und 150 Mbit/s im Upstream mit allen in Deutschland genutzten LTE-Frequenzen zur Verfügung. Für die heimische Kommunktion steht einem WLAN 802.11 a/b/g/n/ac im 2,4-Gigahertz- und 5-Gigahertz-Bereich mit 2×2 MIMO zur Seite. Für die Navigation und Standortermittlung stehen einem die Positionsbestimmungssysteme GPS, Galileo, Glonass und BeiDou zur Verfügung.

Wie schon im Vorgänger verbaut OnePlus im neuen Modell einen 3.300 mAh großen Lithium-Ionen-Akku, der allerdings einen etwas größeren Bildschirm mit Energie versorgen muss. Dank des sparsameren Prozessors und nur geringfügig angestiegener Bildschirmauflösung schafft es das OnePlus 6 in unserem Test, Videos über das WLAN bei voller Displaybeleuchtung trotzdem auf runde 10 Stunden Laufzeit.

Kamera
Die rückseitige Dual-Kamera hat einem 16 Megapixel-Hauptsensor (Sony IMX 519) und einem zweiten, unterstützenden Sensor mit 20 Megapixel (Sony IMX 376K), der für den Tiefeneffekt beim Porträt-Modus zuständig ist. Da der Hauptsensor laut dem Hersteller um 19 Prozent größer geworden ist, kann dieser auch mehr Bildinformationen speichern. Letzteres ermöglicht somit ein 1,6-fachen Optischen und ein 2-Fachen verlustfreies Zoomen. Zusammen mit der f/1.7-Blende sollen so bessere Low Light-Aufnahmen entstehen. Im Test fängt die Kamera bei Low Light genügend Licht ein, um Motive hell darzustellen. In den meisten Situationen hält sich das Bildrauschen in Grenzen.

Der Porträt-Modus zeigt einen guten Tiefeneffekt, bei dem der Hintergrund um das eigentliche Objekt unscharf wird. Das klappt in den meisten Fällen gut, aber wie bei den meisten Handys nicht perfekt. Ambitionierte Fotografen können beim OnePlus 6 auch, in dem sog. Pro-Modus wechseln, bei dem man unter anderem den Weißabgleich, ISO und Verschlusszeit manuell einstellen kann. Videos kann das OnePlus 6 mit maximal 4K und 60 Bildern pro Sekunde aufnehmen und wird auch hier von der.

Frontkamera
Die vorderseitige Kamera des OnePlus 6, hat wie beim OnePlus 5 T einen 16-Megapixel-Sensor vom Typ Sony IMX 371 mit einer f/2.0-Blende. Dieser ermöglicht Full-HD-Videoaufnahmen mit bis 30 Bildern die Sekunde. Daneben unterstützt die Frontkamera auch HDR und Zeitraffervideos, sowie ein einen Selbstauslöser.

Software
Wie auch schon beim Vorgänger, kommt auch das OnePlus 6 mit einem recht minimalistischen OxygenOS daher. Während unseren Test, gab es mehre Updates des OnePlus eigenen Systems, das auf Android 8.1.0 beruht.

Für Freunde des kabellosen Musikgenusses unterstützt das OnePlus 6 Bluetooth-Lautsprechern und -Kopfhörer über Bluetooth 5.0. Der aktuelle Standard mit einer Übertragungsrate von bis zu 2 Mbit/s und deutlich größerer Reichweite sorgte für problemlos Wiedergabe ohne Aussetzer oder Verbindungsabbrüche. Zudem zeigt einem das Smartphone den Akkustand des verbunden Gerätes in den Bluetooth-Einstellungen in Prozent an.

Fazit
OnePlus-Fans bekommen mit dem neuen OnePlus 6 wie immer dasselbe geboten, aktuelle Hardware, ein gut und sauber verarbeitetes Gehäuse, das inzwischen sogar wasserdicht ist. Die Kamera des Neuen ist gut, stellt aber keine Revolution dar. Zudem könnte der Akku einwenig größer dimensioniert sein, wenn gleich dieser sich mit dem beiliegenden Dash Charger binnen 87 Minuten von 0 auf 100 Prozent laden lässt. Auch das Fehlen des kabellosen Ladens via Qi Wireless sucht man beim OnePlus vergebens. Ein “Flaggschiff-Killer”, wie OnePlus früher einst vermarket, wurde, ist das OnePlus 6 gewiss nicht, aber ein gutes und grundsolides Oberklasse Smartphone alle Mal.

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