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News, Smartphones & Tablets

Studie: Smartphone auf der Überholspur

Studie: Smartphone auf der Überholspur TNS-Studie zeigt, 90 Prozent der 14- bis 69-Jährigen sind mindestens einmal am Tag online. (Bild: Unsplash / Ron McClenny)
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Thorsten Claus
tc

Thorsten Claus ist Gründer und Chefredakteur von “moobilux | Connected Mobile” mit mehr als 16 Jahren Berufserfahrung. Der langjährige Journalist beschäftigt sich vor allem mit Themen rund um die mobile Telekommunikation. Als Experte veröffentlichte er in den vergangenen Jahren u. a. Fachbeiträge in “VoIP Compendium”, “Voice Compass” und “t3n”. Als Experte berichtete er in “Deutschland-Radio Wissen”, “Finacial Times Deutschland” und bei “n-tv” über die neuen Trends und Entwicklungen in der Technologie-Branche. Thorsten Claus ist Mitgründer der Pitch-TV-Eventserie „pitchfreunde // Show Your Mobile“ welches sich speziell an Startups mit Fokus Mobile & e-Mobility richtet.

Die aktuelle Studie von Kantar TNS zeigt, dass sich die Art und Weise, wie wir das Internet nutzen, immer mehr ändert. Mehr Internetfähige Geräte, mehr Internetnutzung: Die Gerätelandschaft in deutschen Haushalten hat sich in den letzten Jahren drastisch verändert. Vor allem mit den Smartphones wächst die Zahl der verfügbaren Screens: 87 Prozent nutzen mittlerweile ein Smartphone, vor fünf Jahren lag der Anteil erst bei 43 Prozent, 2011 bei 17 Prozent.
Folie 1 - TNS Convergence  Monitor 2018. (Bild: TNS)

Folie 1 – TNS Convergence Monitor 2018. (Bild: TNS)

In fast allen Haushalten steht ein Fernsehgerät (96 Prozent), 83 Prozent der Haushalte verfügen über einen Computer, bei 68 Prozent ist es ein Notebook. Auch ein Tablet ist in immer mehr Haushalten vorhanden, nach einem Anstieg im Vergleich zum Vorjahr nun in 39 Prozent der Haushalte.

Folie 2 - TNS Convergence  Monitor 2018. (Bild: TNS)

Folie 2 – TNS Convergence Monitor 2018. (Bild: TNS)

Mit der Zahl der verfügbaren Geräte steigt auch die Internetznutzung: Mittlerweile sind 90 Prozent der 14- bis 69-Jährigen mindestens einmal am Tag online. Am häufigsten wird dabei inzwischen das Smartphone verwendet (74 Prozent), fast ebenso oft ist es noch der PC oder das Notebook (73 Prozent). Das Tablet liegt auf Platz drei, 31 Prozent nutzen damit täglich das Internet. 39 Prozent der Haushalte wissen, dass sie mit ihrem Fernseher ins Internet gehen können, 23 Prozent nutzen diese Möglichkeit auch. In der Nutzungsdauer schlägt sich das ebenso nieder: Das Smart TV wird inzwischen länger für Internetangebote genutzt als das Tablet, da auch die Onlinenutzung des TV-Geräts überwiegend auf Bewegtbild und damit auf längere Nutzungseinheiten ausgerichtet ist.

Folie 3 - TNS Convergence  Monitor 2018. (Bild: TNS)

Folie 3 – TNS Convergence Monitor 2018. (Bild: TNS)

Im Durchschnitt nutzt jeder Onliner das Internet mit 2,2 unterschiedlichen Geräten. Am beliebtesten ist dabei eine Kombination aus großem und kleinem Screen, zum Beispiel PC und Smartphone (35 Prozent der Onliner) oder PC, Smartphone und Tablet (17 Prozent). Je jünger die Nutzer, desto mehr Geräte werden verwendet. Das Smartphone ist dann fast immer Teil der Gerätekombination, bei den 14- bis 29-Jährigen kommt dieses Gerät mit einigem Abstand öfter zum Einsatz als der PC oder Notebook.

Weitere internetfähige Gerätearten sind weniger verbreitet, ermöglichen aber eine noch spezifischere Internetnutzung wie E-Book-Reader oder WLAN-Radios oder einen neuen Nutzungsansatz wie Smart Watches oder Smart Speaker. Obwohl der Anteil an Haushalten mit diesen Geräten jeweils noch im einstelligen Bereich liegt, zeichnet sich hier bereits eine Diversifizierung des Onlineerlebnisses ab: Die Variation an onlinefähigen Geräten nimmt tendenziell zu.

Ein weiterer Gerätetrend stellt das Bilderlebnis in den Vordergrund: Immer mehr Fernsehgeräte ermöglichen HD-Qualität, ein steigender Anteil ist mit Ultra HD ausgestattet. Auch die Nutzung der entsprechenden Fernsehsender in hoher Auflösung nimmt zu: 76 Prozent der Befragten geben an, Sender in HD zu sehen, der Zuwachs zum Vorjahr beträgt vier Prozentpunkte. Im Gegensatz dazu spielt Virtual Reality hingegen kaum eine Rolle, eine entsprechende Brille ist nur in einem Prozent der Haushalte vorhanden und ein Wachstumstrend ist nicht erkennbar.

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