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Parrot stellt 4K-Drohne Anafi vor

Parrot stellt 4K-Drohne Anafi vor Parrot stellt 4K-Drohne Anafi vor. (Bilder: Thorsten Claus/moobilux.com)
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Thorsten Claus
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Thorsten Claus ist Gründer und Chefredakteur von “moobilux | Connected Mobile” mit mehr als 16 Jahren Berufserfahrung. Der langjährige Journalist beschäftigt sich vor allem mit Themen rund um die mobile Telekommunikation. Als Experte veröffentlichte er in den vergangenen Jahren u. a. Fachbeiträge in “VoIP Compendium”, “Voice Compass” und “t3n”. Als Experte berichtete er in “Deutschland-Radio Wissen”, “Finacial Times Deutschland” und bei “n-tv” über die neuen Trends und Entwicklungen in der Technologie-Branche. Thorsten Claus ist Mitgründer der Pitch-TV-Eventserie „pitchfreunde // Show Your Mobile“ welches sich speziell an Startups mit Fokus Mobile & e-Mobility richtet.

Der französische Drohnenhersteller Parrot hat mit der Drohne Anafi seine erste semiprofessionelle Kameradrohne vorgestellt. Der ferngesteuerte Quadrokopter verfügt über eine 4K-Kamera, welche dank des Drei-Achs-Gimbal auch im Flug und bei windiger Umgebung ein ruhiges Kamerabild ermöglicht.

Der französische Hersteller Parrot fordert mit seiner im Vergleich günstigen Drohne den chinesischen Marktführer DJI heraus. Wollte man bisher mit einer Drohne in einer vergleichbar hohen Qualität filmen, kam man nicht an dem chinesischen Hersteller DJI mit seinem Quadrokopter Mavic Air vorbei.

Die Parrot Anafi lässt sich ebenfalls kompakt zusammenfalten wie ihr chinesischer Konkurrent.

Die Parrot Anafi lässt sich ebenfalls kompakt zusammenfalten wie ihr chinesischer Konkurrent.

Doch jetzt hat dieser mit der Parrot Anafi einen fast ebenbürtigen Wettbewerber auf Augenhöhe gewonnen. Die französische Drohne Anafi lässt sich ebenfalls kompakt zusammenfalten wie ihr chinesischer Konkurrent. In zwei Punkten ist die Drohne des französischen Herstellers dem chinesischen Pendant sogar überlegen.

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Geht es nach dem Datenblatt der Anafi, ist zum einen die mögliche Flugzeit mit 25 Minuten, vier Minuten höher als beim Wettbewerber. Zum anderen, ist die Bildqualität bei der Parrot Anafi besser, da sie nicht nur etwas lichtstärker ist, sondern auch mit 21-Megapixel mehr Details aufzeichnet als der Rivale mit 12-Megapixel.

Diesen Vorteil nutzt der französische Hersteller für die Videoaufnahmen und ermöglicht dadurch einen verlustfreien digitalen Zoom der HD-Aufnahmen um den Faktor 2,8 vergrößert. Bei 4K-Aufnahmen fällt der Faktor mit 1,4 zwar geringer aus, reicht aber immer noch für gute Aufnahmen.

Ein weiter Vorteil der Anafi gegenüber der Mavic Air die Lautstärkenentwicklung während des Fluges und das Gewicht der Drohne. So wiegt die Anafi mit 320 Gramm ein Viertel weniger als der Konkurrent, der 430 Gramm auf die Waage bringt. Die französische 4K-Drohe speichert alle Fotos und Videos auf einer Micro-SD-Karte, die in einem Steckplatz im inneren des Quadrokopters sicher untergebracht ist. Einen festverbauten internen Speicher, wie dieser beim chinesischen Pendant vorhanden ist, sucht man jedoch bei der Anafi vergeblich. Das mag vielleicht auch am Preisunterschied der Parrot Anafi liegen, die im Vergleich nur 700,- Euro UVP satt 850,- Euro UVP kostet.

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