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Innogy & E.ON Zusammenschluss E.ON verfehlt Mehrheit

Innogy & E.ON Zusammenschluss E.ON verfehlt Mehrheit Innogyy E.ON Komplettübernahme verläuft schwieriger als gedacht (Foto: moobilux.com)
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Thorsten Claus
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Thorsten Claus ist Gründer und Chefredakteur von “moobilux | Connected Mobile” mit mehr als 16 Jahren Berufserfahrung. Der langjährige Journalist beschäftigt sich vor allem mit Themen rund um die mobile Telekommunikation. Als Experte veröffentlichte er in den vergangenen Jahren u. a. Fachbeiträge in “VoIP Compendium”, “Voice Compass” und “t3n”. Als Experte berichtete er in “Deutschland-Radio Wissen”, “Finacial Times Deutschland” und bei “n-tv” über die neuen Trends und Entwicklungen in der Technologie-Branche. Thorsten Claus ist Mitgründer der Pitch-TV-Eventserie „pitchfreunde // Show Your Mobile“ welches sich speziell an Startups mit Fokus Mobile & e-Mobility richtet.

Der Essener Energieriese E.ON hat die für ein sogenanntes Squeeze-out-Verfahren im Zuge der Übernahme der RWE-Tochter innogy nötige Schwelle nicht erreicht. Das bedeutet, dass das Unternehmen nach Ablauf der verlängerten Andienfrist 86,2 Prozent des Innogy-Kapitals kontrolliert.

Für ein Squeeze-out, also den zwangsweisen Ausschluss von Minderheitsaktionären durch Abfindungen des Mehrheitsaktionärs, wären mindestens 90 Prozent erforderlich gewesen. Wie “Dow Jones” berichtet, hatte E.ON nach der ersten Runde, die Anfang Juli zu Ende gegangen war, bereits mehr als 82 Prozent der Aktien inne.

Damals gab sich E.ON-CFO Marc Spieker dennoch “sehr zufrieden”. Bereits durch den Kauf der “RWE-Mehrheitsbeteiligung hätten wir alle notwendigen Handlungsspielräume erhalten, um innogy nach dem Vollzug der Transaktion in E.ON zu integrieren”, hieß es damals. Er kündigte an, schon in den kommenden Wochen mit den künftigen Kollegen den Plan über die Einverleibung vorbereiten zu wollen.

Einige Investmentfonds gehen davon aus, dass Spieker noch einmal sein Angebot für eine Komplettübernahme aufstockt. Denn nur so lasse sich laut den Experten der Rest der Papiere sichern. Spieker allerdings hatte bereits im Vorfeld genau diesen Schritt einer finanziellen Nachbesserung ausgeschlossen. Mit dem Squeeze-out will E.ON verhindern, dass Klein- und Kleinstaktionäre wichtige Entscheidungen blockieren oder zumindest verzögern.

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