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Facebook schluckt das US-Startup Redkix

Facebook schluckt das US-Startup Redkix Facebook Workplace schluckt Redkix.
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Thorsten Claus
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Thorsten Claus ist Gründer und Chefredakteur von “moobilux | Connected Mobile” mit mehr als 16 Jahren Berufserfahrung. Der langjährige Journalist beschäftigt sich vor allem mit Themen rund um die mobile Telekommunikation. Als Experte veröffentlichte er in den vergangenen Jahren u. a. Fachbeiträge in “VoIP Compendium”, “Voice Compass” und “t3n”. Als Experte berichtete er in “Deutschland-Radio Wissen”, “Finacial Times Deutschland” und bei “n-tv” über die neuen Trends und Entwicklungen in der Technologie-Branche. Thorsten Claus ist Mitgründer der Pitch-TV-Eventserie „pitchfreunde // Show Your Mobile“ welches sich speziell an Startups mit Fokus Mobile & e-Mobility richtet.

Facebook hat Redkix akquiriert, ein E-Mail-Startup, das E-Mail-, Messaging- und Kalenderfunktionen in einer App vereint, das teilte das Unternehmen mit. Facebook hat den Kauf in der Hoffnung getätigt, seine eigenen Kommunikationsfunktionen innerhalb von Facebook Workplace, der Unternehmensversion von Facebook weiter zu entwickeln, welche mit Slack konkurriert.

Der Social-Networking-Gigant wollte nicht sagen, was die Übernahme gekostet hat. Redkix hatte zuvor schon 17 Millionen US-Dollar gesammelt und unterhält Büros im Silicon Valley und in Israel. Es ist zudem unklar, wie die Workplace-Technologie von Redkix integriert werden soll, obwohl es strategisch für Facebook durchaus Sinn macht.

Facebook Workplace schluckt Redkix. (Screenshot: moobilux.com)

Facebook Workplace schluckt Redkix. (Screenshot: moobilux.com)

Workplace, das auch intern von Facebook-Mitarbeitern genutzt wird, ist ähnlich wie die normale Version von Facebook. Das bedeutet, es hat Funktionen wie Mitteilungen und Gruppen, aber keine traditionellen Funktionen wie E-Mail oder Kalender. Es ist daher schwer, zu sagen, wie Workplace in die recht breite Strategie von Facebook passen kann. Denn Facebook ist in erster Linie ein Medien- und Werbeunternehmen, jedoch handelt es sich bei Workplace um Abonnements und keine Anzeigen.

Als Workplace Anfang 2015 zum ersten Mal vorgestellt wurde, war die Idee eines Abonnementgeschäfts faszinierend. Bot es doch die Hoffnung, dass Facebook eine alternative Einnahmequelle gefunden hat. Jedoch ist es nicht bekannt, wie gut der Service funktioniert. Facebook Workplace, hat laut eigenen Angaben 30.000 Kunden, die das Produkt nutzen, aber Facebook teilt nicht mit, wie viele dieser Unternehmenskunden für den Dienst zahlen.

Im Vergleich zum Hauptwettbewerber, dem unglaublich beliebten Messaging-Dienst Slack mit einem Wert von mehr als 5 Milliarden US-Dollar, sind Facebooks 30.000 Kunden weniger als die Hälfte. Slack hat laut eigenen Angaben über 70.000 zahlende Abonnenten und vor Kurzem erst, dass US-Startup Missions übernommen. Für 2018 rechnet Slack mit einem Umsatz von 1 Milliarde US-Dollar.

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