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Tastatur-Smartphone Blackberry Key 2 vorgestellt

Tastatur-Smartphone Blackberry Key 2 vorgestellt Der BlackBerry Key 2 (Bild: TCL)
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Thorsten Claus
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Thorsten Claus ist Gründer und Chefredakteur von “moobilux | Connected Mobile” mit mehr als 16 Jahren Berufserfahrung. Der langjährige Journalist beschäftigt sich vor allem mit Themen rund um die mobile Telekommunikation. Als Experte veröffentlichte er in den vergangenen Jahren u. a. Fachbeiträge in “VoIP Compendium”, “Voice Compass” und “t3n”. Als Experte berichtete er in “Deutschland-Radio Wissen”, “Finacial Times Deutschland” und bei “n-tv” über die neuen Trends und Entwicklungen in der Technologie-Branche. Thorsten Claus ist Mitgründer der Pitch-TV-Eventserie „pitchfreunde // Show Your Mobile“ welches sich speziell an Startups mit Fokus Mobile & e-Mobility richtet.

Der chinesische Lizenznehmer der Marke Blackberry TCL hat vergangene Woche seinen Nachfolger des Blackberry Key One, den Key 2 vorgestellt. Wie beim Vorgänger teilt sich bei dem Android-Smartphone ein 4,5-Zoll-Display die Vorderseite mit einer Hardware-Tastatur. Der Key One Nachfolger, hat außerdem eine schnellere Hardware und zahlreiche praktische Verbesserungen spendiert bekommen.

Keyboard
Zuallererst fällt die vergrößerte Tastatur mit laut Hersteller 20 Prozent größeren Tasten auf, die stärker konturiert wurden, damit der Nutzer auch blind leichter die richtigen Buchstaben trifft. Die Tastatur reagiert weiterhin auch kapazitiv auf bloße Berührungen mit dem Finger, sodass wie auf einer Softwaretastatur die Wörter zusammengewischt werden können. Zudem füllt die letzte Tastenreihe nun die komplette Gehäusebreite und kann auch für Gesten mitbenutzt werden.

Design
Das Blackberry Key 2 verfügt über einen Aluminiumrahmen, der wahlweise in Silber oder Schwarz für ein edles Erscheinungsbild des Gerätes sorgt. Die Rückseite folgt (zum Glück) nicht dem aktuellen Trend zum Glas, sondern ist wie beim Vorgänger aus weichem Kunststoff. Das Softtouch genannte Material sorgt dafür, dass das Smartphone griffig ist und sich gut halten lässt. Spiegelungen gibt es keine und auch Fingerabdrücke fallen deutlich weniger auf, als bei Geräten mit glänzender Oberfläche.

Bildschirm
Der 4,5 Zoll große Bildschirm des Blackberry Key 2 verfügt über eine Auflösung von 1.620 x 1.080 Pixeln. Farbwiedergabe, Blickwinkelstabilität und Detailgenauigkeit des Bildschirms im ungewöhnlichen Seitenverhältnis von 3:2 wirkten im ersten Moment gut. Im Vergleich zum KeyOne soll der Rahmen aber 25 Prozent dünner geworden sein. Dadurch konnte der Touchscreen weiter nach oben rutschen und damit Platz für die größere Tastatur machen.

Innerewerte
Das Key 2 wird von einem Mittelklasse-Prozessor vom Typ Snapdragon 660 angetrieben, dem 6 GB Arbeitsspeicher zur Seite stehen. Je nach Variante fasst der interne Speicher 64 GB oder 128 GB, die sich durch eine microSD-Karte erweitern lassen. Seine Energie erhält der Blackberry von einem 3.500-mAh-Akku, der dank Energiesparfunktionen bis zu zwei Tage durchhalten soll. Auf der Rückseite des Blackberry Key 2 steht ein Dual-Kamera mit 12 Megapixeln und einem zweifachen optischen Zoom zur Fotoerstellung zur Verfügung.

Sicherheit
Das Blackberry Key 2 kommt mit Android 8 auf den Mark und soll nicht näher erläuterte, regelmäßig Updates bekommen. Wie schnell und ob neue Android-Versionen ausgerollt werden, wollte der TCL nicht beantworten. Es ist jedoch davon auszugehen, dass das Smartphone als Teil von Googles Enterprise-Programm Sicherheitsupdates in jedem Fall garantiert sind.

Wie auch beim Key One setzt der Hersteller auch wieder auf die DTEK-Software, die die Gesamtsicherheit des Geräts bewertet und vor möglichen Gefährdungen warnen soll. Zudem gibt es eine Containerlösung, in der Apps und private Verzeichnisse vor dem Zugriff durch andere Personen, aber auch etwa Cloud-Dienste geschützt werden können.

Preis & Verfügbarkeit
Das Smartphone kommt in zwei Speichervarianten auf den Markt, 64 GB und 128 GB. Die 64 GB Version kostet laut UVP 650,- Euro. Die mit 128 GB doppelt so große Ausführung hat zudem Platz für zwei SIM-Karten und soll 700,- Euro kosten. Laut Hersteller sollen beide Varianten ab Ende Juni in den Handel kommen.

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