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App: ZenScreen will Süchtigen beim Entzug helfen

App: ZenScreen will Süchtigen beim Entzug helfen Kostenpflichtige Anwendung definiert Stundenplan für eigene Apps (Foto: zenscreen.ai)
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Thorsten Claus
tc

Thorsten Claus ist Gründer und Chefredakteur von “moobilux | Connected Mobile” mit mehr als 16 Jahren Berufserfahrung. Der langjährige Journalist beschäftigt sich vor allem mit Themen rund um die mobile Telekommunikation. Als Experte veröffentlichte er in den vergangenen Jahren u. a. Fachbeiträge in “VoIP Compendium”, “Voice Compass” und “t3n”. Als Experte berichtete er in “Deutschland-Radio Wissen”, “Finacial Times Deutschland” und bei “n-tv” über die neuen Trends und Entwicklungen in der Technologie-Branche. Thorsten Claus ist Mitgründer der Pitch-TV-Eventserie „pitchfreunde // Show Your Mobile“ welches sich speziell an Startups mit Fokus Mobile & e-Mobility richtet.

Das US-Startup ZenScreen hat einen neuen Ansatz entwickelt, um die allgegenwärtige Sucht nach Social Media zu reduzieren und die Bildschirmzeit effektiv zu kürzen. Funktionieren soll das mit einer von Spezialisten ausgearbeiteten “ausgewogenen digitalen Diät”, bei der programmierte Routinen die App-Nutzung einschränken.

Abstinenz
Vorhandene Apps sperren Nutzer für eine vorgegebene, begrenzte Zeit aus dem Browser oder dem gesamten Smartphone aus. Dieser Ansatz der künstlichen Abstinenz ist laut ZenScreen-Geschäftsführer Nitin Bahrdari zufolge jedoch für viele Menschen nicht praktikabel. Ein komplettes Smartphone-Tabu ist im beruflichen Umfeld ohnehin nicht möglich. Daher enthält ZenScreen-App eine Reihe verschiedener Funktionen, um als Nutzer digital kürzer treten zu können.

Die ZenScreen App bietet Nutzern mit der Funktion “Smart Morning” etwa an, für etwa eine Stunde jeden Morgen vom Telefon fernzubleiben. Anwender können dabei Anwendungen wie in einer Art festgelegten Stundenplan nutzen. Morgens beispielsweise erst zehn Minuten lang auf soziale Apps zugreifen, gefolgt von 20 Minuten, in denen Apps geöffnet werden können, die für die Arbeit notwendig oder Dienstprogramme sind. Der Startup verlangt für diese Art des Services 4,99 US-Dollar im Monat, umgerechnet ca. 4,30 Euro.

“Ich vergleiche unsere Preise mit einer Mitgliedschaft im Fitnessstudio – das ist im Grunde genommen nämlich genau das, was wir für Ihr Gehirn tun”, erklärt Bahrdari. “Wenn man das mal mit den 80 oder 100 Dollar pro Monat für ein Fitnessstudio vergleicht, scheinen 4,99 Dollar ein Klacks zu sein – wenn das Thema für Sie wichtig ist”, sagt Bahrdari.

Erste Investments
Das Start-up hat bereits rund 700.000 Dollar von Investoren eingesammelt. Im April wurden deshalb bereits iOS- und Android-Apps sowie eine Chrome-Browsererweiterung veröffentlicht.

“Das Unternehmen nutzt VPN-Technologie zur Überwachung der App-Nutzung. Wir haben eine einzigartige Technologie, bei der der gesamte Vorgang direkt auf dem Gerät läuft und sensible Daten niemals auf unsere Server gelangen”, betont Nitin Bahrdari.

Soziale Netzwerke können beispielsweise kurz vor dem Schlafengehen limitiert werden. Es gibt zudem, ähnlich wie in einer Ernährungsberatung, eine von der App erstellte “Digital Health Pyramid”, die zeigt, welche Apps wie oft verwendet werden können.

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