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Instagram-Nutzer meiden kontroverse Bilder

Instagram-Nutzer meiden kontroverse Bilder Unästhetische Fotos sind bei Instagram unbeliebt.
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Thorsten Claus
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Thorsten Claus ist Gründer und Chefredakteur von “moobilux | Connected Mobile” mit mehr als 16 Jahren Berufserfahrung. Der langjährige Journalist beschäftigt sich vor allem mit Themen rund um die mobile Telekommunikation. Als Experte veröffentlichte er in den vergangenen Jahren u. a. Fachbeiträge in “VoIP Compendium”, “Voice Compass” und “t3n”. Als Experte berichtete er in “Deutschland-Radio Wissen”, “Finacial Times Deutschland” und bei “n-tv” über die neuen Trends und Entwicklungen in der Technologie-Branche. Thorsten Claus ist Mitgründer der Pitch-TV-Eventserie „pitchfreunde // Show Your Mobile“ welches sich speziell an Startups mit Fokus Mobile & e-Mobility richtet.

Die Mehrheit der Instagram-Nutzer (folge moobilux hier) nutzt die Plattform hauptsächlich für Social-News und Entertainment. Politische und kontroverse Bildinhalte sprechen die meisten hingegen überhaupt nicht an. Das zeigte eine aktuelle Studie von Forschern der University of Missouri.

“Die Gründe, warum Nutzer politische oder kontroverse Bildinhalte vermeiden, sind vielfältig”, so Studienautor T.J. Thomson. Ein wichtiger Grund sei, dass Instagram nur “Likes” in Form von Herzen zulasse. Reaktionen wie Wut oder Traurigkeit seien in der App nicht möglich. “Einige User sagten in der Studie, sie fühlten sich schlecht, wenn sie ein Foto einer Tragödie ‘liken’, während andere angeben, dass sie sich lieber anderen Quellen zuwenden, wenn sie ernsthafte Nachrichten suchen”, erklärt Thomson.

Die Forscher teilten die Nutzer in drei Gruppen ein: zum einen in Nutzer, die sich für Abenteuer und Reisen begeistern, zum anderen in Nutzer, die am häufigsten Fotos rund um Kultur und Politik konsumieren und letztendlich noch in Nutzer, die hauptsächlich positive oder lustige Bilder bevorzugen. Während die Mehrheit aller Gruppen-Mitglieder immer andere Bilder den Nachrichtenfotos vorzog, stellten die Forscher fest, dass Nachrichtenbilder ein starkes Engagement generieren können, wenn sie auf ästhetisch ansprechende und ermächtigende Weise präsentiert werden.

“In unserer Studie bevorzugten die meisten Instagram-User einfache, saubere Bilder”, sagt Studien-Co-Autor Keith Greenwood. “Nachrichtenorganisationen könnten mehr Engagement von Benutzern erzielen, wenn sie Bilder posten, die für die Geschichte repräsentativ, aber immer noch freundlich für das Auge sind.”

Wasserzeichen stören
Das Forscherteam fand zudem heraus, dass je weniger Personen in einem Bild sind, desto größer die Wahrscheinlichkeit ist, dass jemand das Foto kommentiert oder mit einem “Like” kennzeichnet. Bilder mit Wasserzeichen oder Stempeln, die den Ersteller des Bildes repräsentieren, waren in der Studie unpopulärer als Inhalte ohne solche Markierungen. Nutzer finden Fotos ihrer unmittelbaren Umgebung zudem uninteressanter als Bilder rund um den Globus. “Fotos von exotischen, weit entfernten Orten spiegeln oft auch viele positive Eigenschaften wider, etwa Schönheit, Abenteuer und Einzigartigkeit”, so Greenwood abschließend.

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