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“Fenex“ verwandelt Apple „AirPods“ in Hörgeräte

“Fenex“ verwandelt Apple „AirPods“ in Hörgeräte Die App Fenex verwandelt Apples AirPods in Hörgeräte. (Screenshot: moobilux.com)
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Thorsten Claus
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Thorsten Claus ist Gründer und Chefredakteur von “moobilux | Connected Mobile” mit mehr als 16 Jahren Berufserfahrung. Der langjährige Journalist beschäftigt sich vor allem mit Themen rund um die mobile Telekommunikation. Als Experte veröffentlichte er in den vergangenen Jahren u. a. Fachbeiträge in “VoIP Compendium”, “Voice Compass” und “t3n”. Als Experte berichtete er in “Deutschland-Radio Wissen”, “Finacial Times Deutschland” und bei “n-tv” über die neuen Trends und Entwicklungen in der Technologie-Branche. Thorsten Claus ist Mitgründer der Pitch-TV-Eventserie „pitchfreunde // Show Your Mobile“ welches sich speziell an Startups mit Fokus Mobile & e-Mobility richtet.

Die App Fenex verwandelt Apples AirPods in Hörgeräte. (Bild: Apple)

Die App Fenex verwandelt Apples AirPods in Hörgeräte. (Bild: Apple)

Das Schweizer Startup “Fenex” funktioniert mit seiner gleichnamigen App die drahtlosen Bluetooth-Kopfhörer “AirPods” von Apple in Hörgeräte um. Derzeit steht die Entwicklung zwar noch am Anfang, CEO Alex Mari hat jedoch noch viel vor: “Wir wollen so nah wie möglich an Gehör-unterstützende-Technologie ran”, erklärt er. Erste Updates sollen Störgeräusche ausblenden und ein Feedback-System in die App einbauen.

Erweiterte Warnehmung
Aber nicht nur Menschen mit Gehörproblemen soll Fenex entgegenkommen. Die App dockt an den Megatrend “Erweiterte Realität” an. Das Jungunternehmen plant, Menschen ohne jegliche Beschwerden einen erweiterten Gehörsinn zu verschaffen. Die Gadgets sollen Bereiche der mobilen Kommunikation und Echtzeit-Informationsdienste abdecken. Derzeit funktioniere Fenex jedoch erst wie eine “billige Gehörsstütze”, so Mari. Das Gratis-App wird jedoch künftig durch weitere Funktionen ergänzt. Diese sollen mit steigender Qualität auch etwas kosten.

Der Begriff “Hearables” für Geräte, die das Gehör stimulieren, wurde bereits von der Konkurrenz geprägt. Über einen Audio-Output analysieren die Technologien die Umgebung und sollen einen glaubhaften “Raum-Klang” erzeugen. Auch das Unternehmen Petralex arbeitet an der Schnittstelle zwischen Smartphone und Gehörsinn. Fenex gibt jedoch an, der einzige Anbieter zu sein, der sein Angebot speziell auf die AirPots zugeschnitten hat. Diese können auf drahtlose Verbindung zugreifen, sie müssen jedoch extra geladen werden. Petralex fächert seine Produkte dagegen weiter.

Entscheidung für Apple
Die Entscheidung für Apple hat Mari bewusst getroffen. Ausschlaggebend war die Popularität der Geräte des US-Konzerns. Mari geht davon aus, dass sich die AirPods weiter etablieren werden. Gleichzeitig hat er befürchtet, dass es bei einem Android-Gerät zu längeren Wartezeiten bei der Verarbeitung von Ton kommt. Im Gegensatz zu anderen Gehör-Hilfen bestechen Hearables durch ihren Preis. Statt bis zu mehreren Tausend Euro kosten sie einige Hundert – natürlich auf den Smartphone-Preis obendrauf.

 

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