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Das sollten Eltern über Hausaufgaben-Apps wissen

Das sollten Eltern über Hausaufgaben-Apps wissen Das sollten Eltern über Hausaufgaben-Apps wissen. (Foto: Schau Hin!)
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Thorsten Claus
tc

Thorsten Claus ist Gründer und Chefredakteur von “moobilux | Connected Mobile” mit mehr als 16 Jahren Berufserfahrung. Der langjährige Journalist beschäftigt sich vor allem mit Themen rund um die mobile Telekommunikation. Als Experte veröffentlichte er in den vergangenen Jahren u. a. Fachbeiträge in “VoIP Compendium”, “Voice Compass” und “t3n”.

Als Experte berichtete er in “Deutschland-Radio Wissen”, “Finacial Times Deutschland” und bei “n-tv” über die neuen Trends und Entwicklungen in der Technologie-Branche.

Thorsten Claus ist Mitgründer der Pitch-TV-Eventserie „pitchfreunde // Show Your Mobile“ welches sich speziell an Startups mit Fokus Mobile & e-Mobility richtet.

Digitale Lernhilfen liegen im Trend: Apps vermitteln Wissen interaktiv und das mit Spaßfaktor – doch nicht alle sind wirklich für Kinder und Jugendliche geeignet. Die Initiative „SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht.“ Empfiehlt, Eltern zum Start des neuen Schuljahrs, die Angebote alters- und situationsabhängig auszuwählen. Wenn Eltern sich vorab ein Bild von den Lernprogrammen machen, schützt dies vor bösen Überraschungen, wie etwa versteckten Kosten.

Rund 30 Minuten pro Tag nutzen Zwölf- und Dreizehnjährige laut der “JIM-Studie 2016” das Internet für ihre Hausaufgaben. Das entspricht mehr als einem Drittel ihrer durchschnittlichen Lernzeit von 80 Minuten pro Tag. Dieser Entwicklung folgt auch das immer größere Angebot digitaler Lern-Apps: Vom Vokabeltrainer über Formelsammlungen bis zu interaktiven Spielen, die Musik- oder Geschichtswissen vermitteln. Für Eltern ist es wichtig, daher wichtig den Überblick zu behalten und die verschiedenen Angebote gemeinsam mit ihrem Kind auszuwählen und zu prüfen.

Auf altersgerechte Inhalte achten
Bei der Wahl der Lernhelfer müssen Eltern darauf achten, dass die Inhalte Alter und Wissensstand des Kindes entsprechen. „Lern-Apps sollen Kinder fordern und fördern, aber nicht überfordern“, betont Kristin Langer, Mediencoach bei SCHAU HIN! Besonders jüngere Kinder finden Gefallen am Lernen mit Geschichten und Abenteuern, bei denen der Spaß im Vordergrund steht.

Hier können sie erste Erfahrungen im Lesen oder Rechnen sammeln. Ältere Kinder profitieren von Apps, die komplexere Sachverhalte aus dem Unterricht anschaulich erklären und verständlicher machen. Auch Vokabeltrainer-, Formelsammlung- oder Stundenplan-Apps können hilfreiche Ergänzungen zum klassischen Lernen mit dem Schulbuch sein. Wichtig ist zu prüfen, ob die digitalen Lernhilfen frei von ablenkender und unpassender Werbung oder versteckten Kosten wie In-App-Käufen sind.

Apps zusammen einstellen
Nach dem Download sind die Einstellungen der App zu prüfen, auch um etwa nervige Benachrichtigungen abzuschalten. Dabei können Eltern ihr Kind darauf hinweisen, dass es vorsichtig mit privaten Daten und externen Links umgeht und keine Käufe oder Downloads selbst vornimmt.

Nehmen sich Eltern die Zeit, die Anwendung gemeinsam mit ihrem Kind zu testen, erhalten sie einen guten Einblick, wie ihr Kind mit der App zurechtkommt. Der Austausch über die Aufgabenstellungen und den Inhalt der Apps kommt generell dem Lernerfolg zugute.

Die Initiative SCHAU HIN! bietet auf ihrer Website im Bereich „Mobile Geräte“ App-Empfehlungen und ein Spezial zum „Lernen mit Medien“. Einen Überblick über altersgerechte Lern-Apps für Kinder erhalten Familien auch auf www.app- tipps.net/lernen, bei der Kinder-App-Datenbank des Deutschen Jugendinstituts und bei der Stiftung Lesen.

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