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Eine Studie zeigt Lern-Apps bringen meist nichts

Eine Studie zeigt Lern-Apps bringen meist nichts Kinder Lern-Apps: Zu einfache Inhalt verhindern neue Wissensbeschaffung. (Foto: Helene Souza/pixelio.de)
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Christian Boas

Die meisten Bildungs-Apps für Kinder haben einen zu geringen Lerneffekt, wie eine neue Studie der Swinburne University zeigt. Laut Studienleiterin Kate Highfield sind viele Faktoren an den Apps zu verbessern:

„Viele Applikationen haben einen zu einfachen Inhalt, deshalb wiederholen Kinder nur das, was sie schon wissen, anstatt Neues zu erlernen.“

Fehlende Anreize
In vielen Fällen haben solche Apps durchaus einen positiven Einfluss auf den Lernfortschritt eines Kindes, allerdings sind die meisten fraglich zu betrachten, denn die Inhalte werden auf das Minimum reduziert. Die Apps hätten laut der Studie einen größeren Effekt, wenn Kinder beim Lernspiel aus ihren Fehlern lernen müssten. Die meisten Anwendungen wurden allerdings so konzipiert, dass nach dem dritten Versuch die Antwort preisgegeben wird. Dadurch bemerkt das Kind seinen Fehler oft gar nicht und wird trotzdem mit dem nächsten Level oder aufregenden Effekten belohnt.

Kreative Apps gefragt
Laut Highfield sollen Kinder dazu aufgefordert werden, Wissen auf neue Arten anzuwenden und neue Lösungswege zu finden. Die Apps sollten kreativ und ohne finales Spielziel gestaltet sein, damit dass Kind die ständige Chance auf mehr Bildung hat. Apps müssen an das Niveau des Kindes angepasst werden, ebenso durchdacht müssen die Wiederholungsroutinen angepasst sein, sonst kann ein solches System keinen Erfolg haben.

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