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iWitness-App will Smartphones zu „Augenzeugen“ machen

iWitness-App will Smartphones zu „Augenzeugen“ machen Im Idealfall wird Angreifer abgeschreckt, noch bevor etwas passiert. iWitness sichert zudem die Audio- und Videobeweise in die Cloud. (Foto: iWitness)
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Thorsten Claus
tc

Thorsten Claus ist Gründer und Chefredakteur von “moobilux | Connected Mobile” mit mehr als 16 Jahren Berufserfahrung. Der langjährige Journalist beschäftigt sich vor allem mit Themen rund um die mobile Telekommunikation. Als Experte veröffentlichte er in den vergangenen Jahren u. a. Fachbeiträge in “VoIP Compendium”, “Voice Compass” und “t3n”. Als Experte berichtete er in “Deutschland-Radio Wissen”, “Finacial Times Deutschland” und bei “n-tv” über die neuen Trends und Entwicklungen in der Technologie-Branche. Thorsten Claus ist Mitgründer der Pitch-TV-Eventserie „pitchfreunde // Show Your Mobile“ welches sich speziell an Startups mit Fokus Mobile & e-Mobility richtet.

Statt Pfefferspray wird immer öfter das Smartphone zur mobilen Waffe im Kampf gegen Kriminelle. So will die App “iWitness” dem Nutzer mehr Sicherheit geben. Mit der App können nicht nur wichtige Hinweise für die Polizei gesammelt und gesichert werden – im besten Fall, so die Idee, hält sie Angreifer sogar davon ab, überhaupt zur Tat zu schreiten.

Beweise werden gesichert

“Es ist die perfekte Abschreckung für ein Verbrechen”, meint der Erfinder der App, David Remer. Das Letzte, das ein Täter will, ist ein Augenzeuge, so Remer”

Nachdem sich der Nutzer registriert hat, braucht es nur einen Klick, um die App “scharf” zu machen. Im Fall der Fälle werden dann Video- und Audioaufnahmen gemacht, der exakte Standort erfasst und alle Informationen auf einem sicheren Server im Internet gespeichert.

Durch diese automatische Sicherung kann der Angreifer sein Opfer nicht zwingen, die Beweise zu löschen. Zusätzlich setzt das Smartphone mit seinem LED-Blitz helle Lichtsignale ab und lässt einen lauten Alarmton ertönen. Wenn der Täter sich trotzdem nicht abschrecken lässt, können die Nutzer mit einem kurzen Tippen auf das Display oder durch das Schütteln des Gerätes die Polizei zur Hilfe rufen.

Notfallkontakte

Wer sich nicht nur auf die Polizei verlassen möchte, kann seine Standortdaten auch an bis zu sechs Freunde und Familienmitglieder übermitteln, die zuvor als Notfallkontakte festgelegt wurden.

“Wir könnten ein lebensrettendes System auf allen Handys haben”, sagt Erfinder Remer abschließend und hofft auf viele Downloads. Die App ist sowohl für Googles Android als auch für Appells iOS erhältlich und kostet 2,99 US-Dollar pro Monat.

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