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Messenger-Erweiterung “Tarjimly” verbindet Flüchtlinge

Messenger-Erweiterung “Tarjimly” verbindet Flüchtlinge Der Tarjimly Echtzeitübersetzer funktioniert einfach mittels Facebook-Account (Screenshot: Tarjimly)
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Thorsten Claus
tc

Thorsten Claus ist Gründer und Chefredakteur von “moobilux | Connected Mobile” mit mehr als 16 Jahren Berufserfahrung. Der langjährige Journalist beschäftigt sich vor allem mit Themen rund um die mobile Telekommunikation. Als Experte veröffentlichte er in den vergangenen Jahren u. a. Fachbeiträge in “VoIP Compendium”, “Voice Compass” und “t3n”. Als Experte berichtete er in “Deutschland-Radio Wissen”, “Finacial Times Deutschland” und bei “n-tv” über die neuen Trends und Entwicklungen in der Technologie-Branche. Thorsten Claus ist Mitgründer der Pitch-TV-Eventserie „pitchfreunde // Show Your Mobile“ welches sich speziell an Startups mit Fokus Mobile & e-Mobility richtet.

Die Messenger-Extension “Tarjimly” setzt Flüchtlinge mit Übersetzern in Verbindung. Dabei spielt es keine Rolle, wo sich diese befinden, solange sie einen Facebook-Account haben. Die Übersetzungen sind zum Beispiel hilfreich, wenn Flüchtlinge oder Immigranten mit einem Arzt, Entwicklungshelfer, Vertreter oder anderen wichtigen Personen in Kontakt treten wollen. Um die Übersetzung zu starten, muss nur der Tarjimly-Bot angeschrieben werden.

Vorname reicht aus
Zurzeit bietet die Anwendung die Sprachen Arabisch, Pashto, Farsi und Urdu an. Als freiwilliger Übersetzer kann man sich online anmelden. Die Voraussetzung dabei ist, dass man zwei oder mehr Sprachen beherrscht. Diese Sprachen sollen sowohl umgangssprachlich gesprochen sowie geschrieben werden können. Bisher haben sich 1.300 Personen als freiwillige Übersetzer angemeldet, von denen allerdings erst die Besten ausgewählt werden müssen.

Datenschutz
Damit es in Bezug auf den Datenschutz zu keinen Problemen kommt, muss bei der Online-Registrierung als freiwilliger Übersetzer lediglich der Vorname angegeben werden. Derzeit ist die Messenger-Erweiterung noch in ihrer Entwicklungsphase. Die Fähigkeiten der Übersetzer werden abgeprüft und die besten 50 von ihnen erhalten Zugriff auf die finale Version der Messenger-Erweiterung, da es bis dato nur eine Beta-Version gibt. Mithilfe eines Beurteilungssystems sollen schlechte Übersetzer aussortiert werden.

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