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Cellebrite kann iPhone 6 und 5s hacken

Cellebrite kann iPhone 6 und 5s hacken Cellebrite kann jetzt auch neuere iPhone Daten auslesen (Foto: Apple)
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Thorsten Claus
tc

Thorsten Claus ist Gründer und Chefredakteur von “moobilux | Connected Mobile” mit mehr als 16 Jahren Berufserfahrung. Der langjährige Journalist beschäftigt sich vor allem mit Themen rund um die mobile Telekommunikation. Als Experte veröffentlichte er in den vergangenen Jahren u. a. Fachbeiträge in “VoIP Compendium”, “Voice Compass” und “t3n”. Als Experte berichtete er in “Deutschland-Radio Wissen”, “Finacial Times Deutschland” und bei “n-tv” über die neuen Trends und Entwicklungen in der Technologie-Branche. Thorsten Claus ist Mitgründer der Pitch-TV-Eventserie „pitchfreunde // Show Your Mobile“ welches sich speziell an Startups mit Fokus Mobile & e-Mobility richtet.

Das israelische Security-Unternehmen „Cellebrite“ kann nach eigenen Angaben auch auf verschlüsselte Daten vom iPhone 6 und 5s zugreifen. Die seitens des Cellebrite angebotenen “Advanced Investigative Services” unterstützen nun auch das “rechtmäßige Entsperren und Extrahieren von Beweisen” bei älteren iPhones bis hin zum iPhone 6 und 6 Plus.

Dieses hatte der Forensikchef Shahar Tal des israelischen Unternehmens auf Twitter bekannt gegeben. Der Service richtet sich jedoch nicht an den Endkunden, sondern an Regierungen und Strafverfolgungsbehörden. Das zu entsperrende mobile Endgerät muss dafür an Cellebrite geschickt werden.

iOS-Geräte mit 64-Bit-Chip
Unklar bleibt indes, ob das Unternehmen mit seinen technologischen Möglichkeiten auch Zugriff auf die aktuelle iOS-Version 10 hat. Cellebrite hat bisher ausschließlich iPhones bis hin zu iPhone 5 und iPhone 5c mit maximal iOS 9 zu den unterstützten Geräten gezählt. Mit iPhone 5s und iPhone 6 würden nun erstmals auch iOS-Geräte mit 64-Bit-Chip auslesbar.

Die A-Chip-Reihe von Apple setzt seit dem A7 des iPhone 5s auf den Coprozessor “Secure Enclave”. Dieser soll neben der Verwaltung der Fingerabdruckdaten auch den iOS-Bootvorgang weiter absichern. Tal freut sich indes über den Wissensvorsprung und lobt auf Twitter sein Forscherteam. So könne man weltweit für “echte Gerechtigkeit” sorgen. Das damit auch unrecht einhergehen kann, wenn z. B. Smartphones von Oppositionellen oder Menschenrechtsaktivsten gehackt werde, erwähnte Tal nicht.

 

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