Google+Find us on Google+
News

105 Mio. Euro: Apple zahlt in Japan Steuern nach

105 Mio. Euro: Apple zahlt in Japan Steuern nach Verletzt Apple die Patentrechte? (Bild: Apple)
About Author
Thorsten Claus
tc

Thorsten Claus ist Gründer und Chefredakteur von “moobilux | Connected Mobile” mit mehr als 16 Jahren Berufserfahrung. Der langjährige Journalist beschäftigt sich vor allem mit Themen rund um die mobile Telekommunikation. Als Experte veröffentlichte er in den vergangenen Jahren u. a. Fachbeiträge in “VoIP Compendium”, “Voice Compass” und “t3n”. Als Experte berichtete er in “Deutschland-Radio Wissen”, “Finacial Times Deutschland” und bei “n-tv” über die neuen Trends und Entwicklungen in der Technologie-Branche. Thorsten Claus ist Mitgründer der Pitch-TV-Eventserie „pitchfreunde // Show Your Mobile“ welches sich speziell an Startups mit Fokus Mobile & e-Mobility richtet.

Nach der EU-Entscheidung um Steuernachzahlungen gegen Apple in Irland schauen sich nun auch japanische Steuerfahnder das Unternehmen genau an. Lokalen Medienberichten nach soll das Finanzministerium eine Steuernachzahlung von umgerechnet rund 105 Mio. Euro von Apple gefordert haben.

Der Grund: Eine japanische iTunes-Tochterfirma soll Gewinne zu niedrig ausgewiesen haben. Der geforderte Betrag soll bereits beglichen worden sein.

Geld für Lizenzierung von Software
Die Nachrichtenagentur “Reuters” berichtet unter Verweis auf den Sender “NHK”, dass die japanische Apple-Tochter einen Teil der Gewinne an eine weitere Tochtergesellschaft des iPhone-Konzerns in Irland für die Lizenzierung von Software überwiesen habe. Das ist nicht der einzige Fall von Ungereimtheiten in Bezug auf den iPhone-Konzern, wenn es um zu zahlende Steuern geht.

Der Konzern kommt in immer mehr Ländern ins Visier der Finanzbehörden und steht wegen seiner kreativen Methoden der Steuervermeidung in der Kritik. Nach Italien mit 318 Mio. Euro und der Eeuropäische Union mit 13 Milliarden Euro (moobilux.com berichtete) reiht sich nun auch Japan in die Schlange der Staaten mit beträchtlichen Nachforderungen ein.

To Top