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Smart Home das vernetze Zuhause 1/2

Smart Home das vernetze Zuhause 1/2 Smart Home das vernetze Zuhause. (Bild: moobilux.com)
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Thorsten Claus
tc

Thorsten Claus ist Gründer und Chefredakteur von “moobilux | Connected Mobile” mit mehr als 16 Jahren Berufserfahrung. Der langjährige Journalist beschäftigt sich vor allem mit Themen rund um die mobile Telekommunikation. Als Experte veröffentlichte er in den vergangenen Jahren u. a. Fachbeiträge in “VoIP Compendium”, “Voice Compass” und “t3n”. Als Experte berichtete er in “Deutschland-Radio Wissen”, “Finacial Times Deutschland” und bei “n-tv” über die neuen Trends und Entwicklungen in der Technologie-Branche. Thorsten Claus ist Mitgründer der Pitch-TV-Eventserie „pitchfreunde // Show Your Mobile“ welches sich speziell an Startups mit Fokus Mobile & e-Mobility richtet.

Smart Home das vernetze Zuhause 1/2
Das intelligente vernetzte Zuhause, das „Smart Home“ lockt mit Versprechen von mehr Komfort und Lebensqualität. Es soll helfen Energie zu sparen und zugleich einen Zugewinn an Sicherheit bieten. Jedoch ist der Sektor der (digitalen) Gebäudeautomation recht vielfältig, dieses beginnt schon bei der Wahl des passenden Smart Home Systems.

Smart Home das vernetze Zuhause. (Bild: moobilux.com)

Smart Home das vernetze Zuhause. (moobilux)

Offenes oder geschlossenes Systemen?
Bei der Wahl der Smart Home Technik, stellt sich als erste die Frage ob man einen offenes- oder geschlossenes System nimmt. Hierbei es zu beachten, dass offene Systeme von verschiedenen Herstellern für Smart Home Lösungen unterstützt werden. Geschlossene (proprietäre) Systeme hingegen sind nicht kompatibel mit Geräten anderer Hersteller. So kann man nicht auf Produkte andere Hersteller ausweichen, wenn der ursprünglich gewählte Hersteller diese nicht anbietet.

Funk oder Kabel?
Die Installation von kabelgebundenen Systemen bietet sich nur bei einer anstehenden Kernsanierung oder einem Neubau an. Denn zu jeder Verbrauchsstelle, auf die zugegriffen werden soll, muss eigens eine Leitung gelegt werden. Das wiederum trägt auch zu den zum Teil erheblichen Kosten eines kabelgebunden Systems bei. Der Vorteil eines kabelgebundenen Systems liegt jedoch bei der schnellen Datenübertragung und der geringen Störanfälligkeit.

Funkbasierende Lösungen können im Vergleich zu kabelgebundenen Systemen einfach und relativ kostengünstig nachgerüstet werden. Je nach gewählter Funktechnik und damit verbunden Frequenz kann das System jedoch anfällig für mögliche Störungen sein.

Bei der nicht proprietären funkgestützten Gebäudeautomation sind vor allem die derzeit verbreiterten Standards „Zigbee“ und „Z-Wave“ zu nennen. Der Funkstandard Z-Wave (850 bis 950 MHz, Anm. d. Red.) verfügt jetzt schon über mehr als 1.000 zertifizierte Produkte. Es ist damit die weltweit größte Systemplattform für interoperable funkbasierter Produkte.

Des Weiteren wäre hier auch noch der auf der vom Schnurlostelefon bekannten DETC-Technik basierende Funkstandard DECT-ULE (ULE steht für Ultra Low Energy, Anm. d. Red.) zu nennen. Dieser ist jedoch bis jetzt nur sehr wenig verbreitet. Ebenso wie der von der WiFi Alliance auf der CES 2016 vorstellte WLAN-Standard IEEE 802.11ah. Der neue WLAN-Standard gilt als besonders stromsparend und soll dem WLAN zum Durchbruch bei der Hausautomatisierung verhelfen. Denn bisher ist die WLAN-Technologie hierfür aufgrund des Stromverbrauchs er ungeeignet. So wundert es wenig, dass es kaum WLAN-Produkte zur Hausautomatisierung gibt.

Weiterlesen: Der zweiten Teil von “Smart Home das vernetze Zuhause”

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