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Muse – Smartphone und Tablet mit Gedanken steuern

Muse – Smartphone und Tablet mit Gedanken steuern Muse - Steuerung per Gedanken (Foto: InteraXon)
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Thorsten Claus
tc

Thorsten Claus ist Gründer und Chefredakteur von “moobilux | Connected Mobile” mit mehr als 16 Jahren Berufserfahrung. Der langjährige Journalist beschäftigt sich vor allem mit Themen rund um die mobile Telekommunikation. Als Experte veröffentlichte er in den vergangenen Jahren u. a. Fachbeiträge in “VoIP Compendium”, “Voice Compass” und “t3n”. Als Experte berichtete er in “Deutschland-Radio Wissen”, “Finacial Times Deutschland” und bei “n-tv” über die neuen Trends und Entwicklungen in der Technologie-Branche. Thorsten Claus ist Mitgründer der Pitch-TV-Eventserie „pitchfreunde // Show Your Mobile“ welches sich speziell an Startups mit Fokus Mobile & e-Mobility richtet.

Mit dem Hightech-Stirnband Muse will die kanadische Technologie-Firma InteraXon in Zukunft die Steuerung von Smartphones und Tablets über Gedanken ermöglichen. Hierzu hast das Unternehmen auf der Crowdfunding-Plattform Indiegogo 287.472 US-Dollar von begeisterten Interessent an Risikokapital eingesammelt.

Steuerung mit Gehirnwellen
Muse ist ein leichter, schmaler Controller aus Plastik, der wie eine Mischung aus Stirnband und Brille geformt ist. Über EEG-Sensoren an der Stirn und Referenz-Sensoren an den Bügeln hinter den Ohren misst das Hightech-Stirnband die Gehirnaktivität und verbindet sich via Bluetooth mit Smartphone oder Tablet. Die Gehirnwellen werden über eine App auf dem Mobilgerät abgebildet und sollen dem Nutzer zeigen, wie gut sein oder ihr Gehirn arbeitet. Zudem sollen die Gehirnwellen auch in Befehle übersetzt werden, mit denen sich iOS- und Android-Geräte bedienen lassen.

Muse – Steuerung per Gedanken (Foto: InteraXon)

Das allerdings ist erst einmal Zukunftsmusik. Anfangs erhalten die Nutzer mit Hilfe des Hightech-Stirnbands und der hauseigenen App die Möglichkeit, ihr Gehirn zu trainieren. So lässt sich der Unterschied zwischen Konzentrations- und Entspannungsphasen in Echtzeit ablesen. In Zukunft soll es dann möglich sein, mittels der Gehirnaktivität Geräte zu steuern. So könnten sich Smartphones oder der Fernseher automatisch abschalten, wenn der Nutzer schläft. Auch das Bedienen von Apps und das Spielen von Games sollen künftig allein durch Gehirnwellen möglich sein.

Marktreife
Das Hightech-Stirnband Muse soll bereits 2013 auf den Markt kommen und rund 200 US-Dollar kosten. Wer sich schon während der Finanzierungsphase auf Indiegogo eines der Early-Bird-Modelle sichern konnte, zahlt nur 145 US-Dollar zzgl. der Versandkosten. InteraXon arbeitet seit der Gründung im Jahr 2007 an Interfaces, mit denen sich Geräte über Gedanken steuern lassen. Während der Olympischen Winterspiele in Vancouver konnten Menschen mithilfe der InteraXon-Technologie im Rahmen einer Installation allein durch ihre Gedanken etwa die Lichter der Niagara-Fälle steuern.

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