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Die IFA 2011 platzt aus allen Nähten

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Thorsten Claus
tc

Thorsten Claus ist Gründer und Chefredakteur von “moobilux | Connected Mobile” mit mehr als 16 Jahren Berufserfahrung. Der langjährige Journalist beschäftigt sich vor allem mit Themen rund um die mobile Telekommunikation. Als Experte veröffentlichte er in den vergangenen Jahren u. a. Fachbeiträge in “VoIP Compendium”, “Voice Compass” und “t3n”. Als Experte berichtete er in “Deutschland-Radio Wissen”, “Finacial Times Deutschland” und bei “n-tv” über die neuen Trends und Entwicklungen in der Technologie-Branche. Thorsten Claus ist Mitgründer der Pitch-TV-Eventserie „pitchfreunde // Show Your Mobile“ welches sich speziell an Startups mit Fokus Mobile & e-Mobility richtet.

IFA 2011 Logo mit Datum

51. Internationale Funkausstellung

Von 2. bis zum 7. September sind die Augen der IT-Branche wieder auf das Berliner Messegelände gerichtet, wo die IFA – die weltweit bedeutendste Messe für Consumer Electronics und Home Appliances – stattfinden wird. Letzte Woche vermelden die IFA-Veranstalter, die gfu und die Messe Berlin, ein starkes Wachstum in allen Bereichen. Im Vorfeld zeichne sich bereits ab, dass das Rekordergebnis von 2010 übertroffen werde. Laut Messe-Berlin-Geschäftsführer, Christian Göke, ist man bereits “kreativ” bei der Schaffung weitere, neuer Ausstellungsflächen. “Wir bauen zusätzliche, temporäre Hallen”, sagt er auf der Pressekonferenz am letzten Donnerstag in Berlin.

“Die IFA wird für eine steigende Nachfrage in den Märkten zum Start in die wichtigste Verkaufssaison sorgen”, sagt Hans-Joachim Kamp, Aufsichtsrat der gfu und Vizepräsident des ZVEI: “Für den Consumer Electronics-Markt 2011 rechnen wir mit einem Wachstum von vier Prozent auf ca. 27 Milliarden Euro.”

Derzeit stehen die Zeichen noch anders: Der Markt für klassische Unterhaltungselektronik war im zweiten Quartal um knapp 17 Prozent auf 2,1 Milliarden Euro eingebrochen, für 2011 erwartet man dementsprechend einen Umsatzrückgang im Bereich Verbraucherelektronik um gut fünf Prozent auf 12,3 Milliarden Euro. Gründe hierfür sind unter anderen, dass die 3D-Technologie von den Konsumenten nicht so begeistert angenommen wie erwartet; zweitens verschärft sich der Preiskampf durch verstärktes Auftreten chinesischer billig Anbieter.

Fortsetzende Trends
Dennoch ist 3D weiterhin ein wichtiges Thema für die Aussteller, im TV-Bereich ebenso wie bei mobilen Geräten. Toshiba etwa launcht auf der IFA mit dem Qosimo F750 das erste Notebook, das 3D ohne Brille ermöglicht, auch mit HTCs EVO 3D ist 3D ohne Brille möglich. Ein weiterer Trend ist das Zusammenwachsen klassischer Unterhaltungselektronik und Computertechnik: Immer mehr TV-Geräte haben über Netzwerkanschlüsse einen direkten Zugriff auf das Internet.

Zudem kann man wohl auf der IFA auch eine Reihe neuer Tablet-PCs erwarten, so wird Sony sein erstes Tablet mit Googles-Android vorstellen. Auch der chinesische Hersteller Huawei wird einen Tablet-PC mir 7 Zoll Diagonale präsentieren, der im November auf den Markt soll. Ob diese Geräte den Platzhirsch Apple mit seinem derzeit noch dominierenden iPad, Markt abnehmen können, wird sich noch zeigen müsse, das Potenzial ist jedenfalls vorhanden. Apple bleibt der Messen hingen traditionellerweise fern.

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