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Yahoo-Mails: Datenschleuder für WP7-Handys

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Thorsten Claus
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Thorsten Claus ist Gründer und Chefredakteur von “moobilux | Connected Mobile” mit mehr als 16 Jahren Berufserfahrung. Der langjährige Journalist beschäftigt sich vor allem mit Themen rund um die mobile Telekommunikation. Als Experte veröffentlichte er in den vergangenen Jahren u. a. Fachbeiträge in “VoIP Compendium”, “Voice Compass” und “t3n”. Als Experte berichtete er in “Deutschland-Radio Wissen”, “Finacial Times Deutschland” und bei “n-tv” über die neuen Trends und Entwicklungen in der Technologie-Branche. Thorsten Claus ist Mitgründer der Pitch-TV-Eventserie „pitchfreunde // Show Your Mobile“ welches sich speziell an Startups mit Fokus Mobile & e-Mobility richtet.

Foto: fotodienst / Anna Rauchenberger

Windows Phone 7

Wer ein Smartphone mit dem Betriebssystem Windows Phone 7 besitzt und Yahoo als Mailkonto nutzt, übermittelt dabei unnötig hohe UMTS-Datenmengen. Das bestätigt nun auch Microsoft, als Reaktion auf eine Behauptung des Bloggers Rafael Rivera. Der Yahoo-Mailserver antwortet auf bestimmte IMAP-Anfragen um ein Vielfaches zu lange.

25 mal mehr Traffic als nötig
Rivera untersuchte in seinem Blog “withinWindows” den Datenverkehr eines Smartphones mit Windows Phone 7. Bei der Verwendung des E-Mail-Services von Yahoo werden dabei rund 25 mal mehr Daten übertragen als bei anderen E-Mail-Anbietern, zeigte sich dabei. Der Fehler dürfte bei Yahoo liegen, wenngleich nur WP7-Systeme betroffen sind.

Windows empfiehlt manuelles Abrufen
Laut “Windows Phone Secrets” wollen Microsoft und Yahoo das Problem in den nächsten Wochen beseitigen. Inzwischen, so Microsoft und Rivera, sollten WP7-Nutzer mit Yahoo-Accounts ihre E-Mails nur noch manuell synchronisieren und den automatischen E-Mail-Download auf den Zeitraum einer Woche zu beschränken. Auch ein Abschalten des Datenroamings könnte unnötigen Traffic reduzieren.

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