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News, Smartphones & Tablets

Samsung – Neues Bada-Smartphone in Deutschland vorgestellt

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Thorsten Claus
tc

Thorsten Claus ist Gründer und Chefredakteur von “moobilux | Connected Mobile” mit mehr als 16 Jahren Berufserfahrung. Der langjährige Journalist beschäftigt sich vor allem mit Themen rund um die mobile Telekommunikation. Als Experte veröffentlichte er in den vergangenen Jahren u. a. Fachbeiträge in “VoIP Compendium”, “Voice Compass” und “t3n”. Als Experte berichtete er in “Deutschland-Radio Wissen”, “Finacial Times Deutschland” und bei “n-tv” über die neuen Trends und Entwicklungen in der Technologie-Branche. Thorsten Claus ist Mitgründer der Pitch-TV-Eventserie „pitchfreunde // Show Your Mobile“ welches sich speziell an Startups mit Fokus Mobile & e-Mobility richtet.

"Wave 723": bada für den Massenmarkt (Foto: Samsung)

"Wave 723": bada für den Massenmarkt (Foto: Samsung)

Samsung Electronics hat heute, den Start des nächsten Smartphones mit dem hauseigenen Betriebssystem “Bada” angekündigt. Das “Wave 723” ist nur 11,8 Millimeter dick und wartet mit einem 3,2-Zoll-Display auf. Es wird im September zunächst in Deutschland auf den Markt kommen. Wie schon das erste Bada-Gerät Wave S8500 und die Plattform allgemein soll das neue Modell dazu beitragen, moderne Smartphone-Features einer breiteren Nutzer-Basis zugänglich zu machen.

Das Wave 723 verspricht mit einem App-zentrisches Nutzerinterface einfachen Zugang zu alltäglichen Diensten wie Social Media. “Es muss in Sachen Apps noch viel getan werden, um Bada zu einer echten Smartphone-Plattform zu machen”, meint allerdings Gartner-Analystin Carolina Milanesi auf Nachfrage von moobilux. Für das iPhone oder Android-Geräte ist Bada eher kein Konkurrent.

Bedingt smart für die Masse
“Das Wave S8500 hat relativ gute Verkaufszahlen. Doch User kaufen und nutzen es nicht als Smartphone”, sagt Milanesi. Das ist für Samsung aber nicht unbedingt ein Problem. Der Konzern hat für das Hightend-Segment die Android-basierte Galaxy-Reihe. Das Wave 723 zielt wie die Bada-Plattform allgemein eher auf den Massenmarkt ab, heißt es seitens des Unternehmens. Somit konkurriert Bada eher mit Plattformen wie Qualcomms Brew MP, das im HTC-Gerät Smart zum Einsatz kommt

Samsung setzt beim Wave 723 aber klar darauf, auch die Nutzung als Smartphone für Nutzer attraktiv zu machen. So ermöglicht das Gerät schnelle Datendownloads dank WLAN-Unterstützung nach dem 802.11n-Standard. Zudem verspricht das Unternehmen Zugriff auf eine Vielzahl an Apps. Mit dem iPhone oder auch Android kann sich die App-Auswahl aber längst noch nicht messen.

Als Smartphone für den Massenmarkt sollte das Wave 723 jedenfalls entsprechend günstig ausfallen. Dazu, was das Gerät kosten wird, will man sich seitens Samsung Deutschland noch nicht offiziell äußern. Das Wall Street Journal nennt einen Preis von rund 240 Euro.

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