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Apps: Goldgrube für Werbung

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Thorsten Claus
tc

Thorsten Claus ist Gründer und Chefredakteur von “moobilux | Connected Mobile” mit mehr als 16 Jahren Berufserfahrung. Der langjährige Journalist beschäftigt sich vor allem mit Themen rund um die mobile Telekommunikation. Als Experte veröffentlichte er in den vergangenen Jahren u. a. Fachbeiträge in “VoIP Compendium”, “Voice Compass” und “t3n”. Als Experte berichtete er in “Deutschland-Radio Wissen”, “Finacial Times Deutschland” und bei “n-tv” über die neuen Trends und Entwicklungen in der Technologie-Branche. Thorsten Claus ist Mitgründer der Pitch-TV-Eventserie „pitchfreunde // Show Your Mobile“ welches sich speziell an Startups mit Fokus Mobile & e-Mobility richtet.

iPhone: Werbung auf dem Smartphone ist große Einnahmequelle (Foto: pixelio.de / Kigoo Images)

iPhone: Werbung auf dem Smartphone ist große Einnahmequelle (Foto: pixelio.de / Kigoo Images)

Die Bedeutung mobiler Endgeräte als Werbeträger nimmt stark zu. Das geht aus der Befragung “Trend im Prozent – Erfolgspotenzial mobiler Apps” des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW) hervor. Danach sehen 95 Prozent der Befragten in den kommenden zwei Jahren generell eine höhere Relevanz mobiler Devices für die Werbewirtschaft. 90 Prozent verorten diese Entwicklung speziell bei den derzeit boomenden Tablet-PCs.

“Mit mobilen Apps lässt sich Kunden gezieltere Werbung anbieten”, so Karim Taga, Geschäftsführer von Arthur D. Little Austria. Im Fernsehen beispielsweise sucht der Verbraucher nicht nach Information und vergisst so die Werbung spätestens am nächsten Tag wieder. “Bei mobilen Anwendungen interessieren sich die Nutzer für die Apps und in diesem Sinn auch für die Werbung”, unterstreicht der Experte.

Kostenlose Angebote mit Werbefinanzierung gelten als das erfolgversprechendste Refinanzierungs-Modell mobiler Apps und deren Inhalte – davon gehen mehr als zwei Drittel der Teilnehmer der Studie aus. Die Chancen für eine Refinanzierung per Abo-Modell sehen die Befragten dagegen deutlich niedriger: 40 Prozent im Bereich der Tablet-PCs und nur 20 Prozent bei den Smartphones. “Die Chance, bei kostenlosen Apps eine Refinanzierung zu bekommen, ist leichter, weil Menschen eher auf Gratis-Angebote zugreifen, als auf Applikationen gegen Gebühr”, so Taga.

Den Ergebnissen der BVDW-Befragung zufolge wird die Nachfrage nach mobilen Apps durch Kunden beziehungsweise Unternehmen in den nächsten zwei Jahren deutlich zunehmen. Im Bereich der Smartphones sehen dies insgesamt 93 Prozent der Studienteilnehmer. Bei den Tablet-PCs sind es insgesamt 86 Prozent. Als erfolgversprechendsten Inhalt für Tablet-PCs sehen 79 Prozent Apps mit Nachrichten- und Informationsbezug und 77 Prozent Apps mit Spiel- und Unterhaltungsschwerpunkt. Dahinter rangieren TV- und Film-Apps.

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