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HP setzt auch bei Druckern auf WebOS

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Thorsten Claus
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Thorsten Claus ist Gründer und Chefredakteur von “moobilux | Connected Mobile” mit mehr als 16 Jahren Berufserfahrung. Der langjährige Journalist beschäftigt sich vor allem mit Themen rund um die mobile Telekommunikation. Als Experte veröffentlichte er in den vergangenen Jahren u. a. Fachbeiträge in “VoIP Compendium”, “Voice Compass” und “t3n”. Als Experte berichtete er in “Deutschland-Radio Wissen”, “Finacial Times Deutschland” und bei “n-tv” über die neuen Trends und Entwicklungen in der Technologie-Branche. Thorsten Claus ist Mitgründer der Pitch-TV-Eventserie „pitchfreunde // Show Your Mobile“ welches sich speziell an Startups mit Fokus Mobile & e-Mobility richtet.

Der Computerkonzern HP hat für WebOS große Pläne, was den Einsatz auch jenseits des Smartphone-Segments beispielsweise bei Tablets betrifft. Das wurde von Konzernchef Mark Hurd anlässlich der Bekanntgabe der HP-Quartalszahlen bestätigt. Dabei hat der Unternehmens-CEO mit einem weiteren Anwendungsbereich für das mobile Betriebssystem aufhorchen lassen. HP wird auch bei Druckern auf WebOS setzen.

Webdrucker von HP: In Zukunft mit Palms WebOS (Foto: HP)

Webdrucker von HP: In Zukunft mit Palms WebOS (Foto: HP)

“Das überrascht mich nicht. Drucker mussten interessanter und intelligenter werden, um speziell im Eigenheim weiterhin attraktiv zu bleiben”, meint Gartner-Analystin Carolina Milanesi. Genau in dieser Hinsicht könnte HP mithilfe von WebOS punkten.

Web-Betriebssystem für Webdrucker
HP hat sich nicht zuletzt mit der Vorstellung des ersten webfähigen Heimdruckers der Welt in Bereich der Webdrucker als Vorreiter positioniert. Bei diesem Webdrucker hatte HP auch gleich auf das von Smartphones bekannte Prinzip gesetzt, die Funktionalität des Geräts mittels Apps zu erweitern.

Somit ist WebOS in Druckern strategisch durchaus sinnvoll. “Ein Betriebssystem zu nutzen, das mit dem Handy, Netbook oder Media-Tablet interagiert, ist eine interessante Chance für die gesamte vernetzte Welt”, sagt Milanesi. Für das von Palm entwickelte Betriebssystem spricht dabei auch, dass WebOS von Analysten stets als technisch ausgezeichnete Plattform gelobt wurde.

Nicht nur Smartphones
Generell betont Hurd, dass für HP die Palm-Übernahme keineswegs ein reiner Smartphone-Deal ist. Viel eher stünden eben die Rechte an WebOS im Mittelpunkt, denn es könne als hauseigenes Betriebssystem in vielen Bereichen attraktiv für HP sein. Neben den Drucker-Plänen nannte der HP-CEO konkret auch “Slates” als Anwendungsgebiet, womit er den erwarteten Angriff auf den Tablet-Markt also bestätigt hat.

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