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Per Handy-Schwenk durch große Fotos navigieren

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Thorsten Claus
tc

Thorsten Claus ist Gründer und Chefredakteur von “moobilux | Connected Mobile” mit mehr als 16 Jahren Berufserfahrung. Der langjährige Journalist beschäftigt sich vor allem mit Themen rund um die mobile Telekommunikation. Als Experte veröffentlichte er in den vergangenen Jahren u. a. Fachbeiträge in “VoIP Compendium”, “Voice Compass” und “t3n”. Als Experte berichtete er in “Deutschland-Radio Wissen”, “Finacial Times Deutschland” und bei “n-tv” über die neuen Trends und Entwicklungen in der Technologie-Branche. Thorsten Claus ist Mitgründer der Pitch-TV-Eventserie „pitchfreunde // Show Your Mobile“ welches sich speziell an Startups mit Fokus Mobile & e-Mobility richtet.

Sky Theatre-Konzept: Schwenken eines Fotoasschnitts (Foto: usudasouken)

Sky Theatre-Konzept: Schwenken eines Fotoasschnitts (Foto: usudasouken)

Das japanische Unternehmen Usuda Research Institute and Systems Corp hat eine Software entwickelt, mit der auf dem Handy im Internet verfügbare Bilder mit sehr großer Bilddiagonale intuitiv unverkleinert betrachtet werden können. Der Benutzer navigiert dank Bewegungssensor einfach durch Schwenken des Geräts durch das Foto, von dem “Sky Theatre” einen Ausschnitt in Originalgröße dargestellt.

Schwenk durch große Fotos
Sky Theatre erlaubt es, vom Handy aus über das Internet auf große Bilder zuzugreifen, beispielsweise Panoramafotos. Diese können dem Unternehmen zufolge eine Größe haben, die einer 2.000-Zoll-Bilddiagonale entspricht. Im Prinzip nimmt die Software an, dass der Nutzer mit seinem kleinen Handy-Display einen bestimmten Bereich betrachtet und stellt nur diesen auf dem Smartphone-Display dar.

Will der Benutzer sich nun einen anderen Ausschnitt des Fotos ansehen, schwenkt er das Handy einfach in die entsprechende Richtung. Mithilfe des speziellen Bewegungssensors sorgt die Software dann dafür, dass sich der angezeigte Bereich entsprechend ändert – praktisch so, als würde man sich in einer realen Umgebung drehen.

Teures Vergnügen
Die nun vorgestellte Software, mit der große Bilder im Internet betrachtet werden können, baut auf einem System auf, dass Usuda schon im Juli 2009 vorgestellt hat. Damals war es jedoch nur möglich, lokal auf dem Smartphone gespeichert Fotos zu betrachten. Ob Sky Theatre bald den Massenmarkt erreichen wird, erscheint indes fraglich. Der externe Bewegungssensor für das Usuda-System kostet bis zu 100.000 Yen (rund 766 Euro), berichtetet Tech-on. Entsprechend müsste der Preis wohl noch sinken, um selbst im Gadget-begeisterten Japan kommerziellen Erfolg zu haben.

Die neue Sky Theatre-Software läuft laut Unternehmen unter Windows Mobile in den Versionen 5.0 bis 6.5 und nutzt den Internet Explorer. Die unterstützten Bildformate sind BMP, GIF, JPEG und PNG. Der Bewegungssensor wird per USB mit dem Handy verbunden.

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