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Google stellt Android 2.0 vor

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Thorsten Claus
tc

Thorsten Claus ist Gründer und Chefredakteur von “moobilux | Connected Mobile” mit mehr als 16 Jahren Berufserfahrung. Der langjährige Journalist beschäftigt sich vor allem mit Themen rund um die mobile Telekommunikation. Als Experte veröffentlichte er in den vergangenen Jahren u. a. Fachbeiträge in “VoIP Compendium”, “Voice Compass” und “t3n”. Als Experte berichtete er in “Deutschland-Radio Wissen”, “Finacial Times Deutschland” und bei “n-tv” über die neuen Trends und Entwicklungen in der Technologie-Branche. Thorsten Claus ist Mitgründer der Pitch-TV-Eventserie „pitchfreunde // Show Your Mobile“ welches sich speziell an Startups mit Fokus Mobile & e-Mobility richtet.

Google hat Android in der Version 2.0  der Öffentlichkeit präsentiert. Der Webprimus stellt dafür Entwicklern seit gestern, Dienstag, ein Software-Development-Kit (SDK) zur Verfügung. Das unter dem Codenamen “Eclair” weiterentwickelte Betriebssystem soll Branchenkennern zufolge auf Motorolas neuestem Smartphone “Droid” offiziell debütieren.

Android als Allzweckbetriebssystem

Google SDK besticht mit API für Account-Management (Foto: android)

Google SDK besticht mit API für Account-Management (Foto: android

Das Upgrade bringt laut Experten neben voller Multitouch-Unterstützung noch viele weitere Verbesserungen mit sich. So schicken sich neben Mobiltelefonproduzenten auch Hersteller von PDAs, E-Readern und Navigationsgeräten an, ihre neuen Modelle mit Android zu betreiben.

“Android hat das Potential, ein General Purpose-Betriebssystem für eine breite Bandbreite von mobilen Internetgeräten zu werden. Der Start war zwar wesentlich langsamer als erwartet, aber das Momentum, das sich im Laufe der Zeit entwickelt hat, ist enorm und wohl nachhaltiger als zunächst angenommen”, sagt Rüdiger Spies, Analyst von IDC.

Vielzahl von neuen Funktionen

Entwicklern stellt das neue SDK zusätzliche Programmierschnittstellen (APIs) zur Verfügung. So erlaubt eine Bluetooth-API – abgesehen von der Unterstützung von Bluetooth 2.1 – das Schreiben von Software, die auf Peer-2-Peer-Verbindungen zwischen Android-Geräten aufbaut. Die API Quick Contact ermöglicht schnellstmögliche Kontaktaufnahmen aus dem Adressbuch heraus und erlaubt die Integration seiner Funktionen in jegliche Anwendung.

Über eine Account-Management-API lässt sich die zentrale Speicherung von Log-in-Daten realisieren. Anwender werden fortan mehrere Konten zur Kontakt- und E-Mail-Verwaltung einrichten können. Letztere sollen im Rahmen einer überarbeiteten Inbox auch zentral dargestellt werden. Da auch Mailkonten von Microsoft-Exchange-Servern davon umfasst sein können, bietet sich Android 2.0 als Alternative für die Geschäftswelt an.

Überdies hat Google den WebKit-basierten Browser sowie die virtuelle Tastatur überarbeitet. Webbasierte Apps können dank eines Applikationscaches künftig auch offline betrieben werden. Die erweiterte Unterstützung von HTML5 wird vor allem Webentwickler erfreuen. Zudem sollen alle gespeicherten SMS und MMS für User über ein neues Suchfeature erschließbar sein.

Premiere mit Motorolas Droid

Motorola wird wohl als erster Hardware-Hersteller ein Smartphone auf der Grundlage von Android 2.0 betreiben. Das Droid soll Anfang November auf den Markt kommen und Apples iPhone Konkurrenz machen. Benutzer der integrierten fünf Megapixel-Kamera werden auch von den verbesserten Kamerafunktionen Eclairs profitieren.

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